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Luftbildaufnahme von Münchholzhausen

Wir freuen uns, dass Sie Interesse an Münchholzhausen haben. Gerne möchten wir Ihnen unseren Heimatort auf den folgenden Seiten vorstellen.

Vielleicht werden Sie ja neugierig und besuchen uns einmal persönlich. Anlässe dazu gibt es genug bei unseren regelmäßig wiederkehrenden Veranstaltungen.

Geschichte

Die Münchholzhäuser Kirche
Die Münchholzhäuser Kirche

Die frühesten Zeugen einer Besiedlung unserer Gemarkung waren Scherben von Gefäßen. Sie wurden 1908 in der Flur „Am unteren Rinnweg“ gefunden. Die älteste Besiedlung wird deshalb in der Hallstattzeit, etwa ab dem 7. Jahrhundert  vor Christus, angenommen.

Als „Holzhausen“ erscheint Münchholzhausen erstmals im Jahre 774 urkundlich. Der spätere Ortsname, der erkennbar seit 1349 belegt ist, diente zur Unterscheidung von zahlreichen anderen Holzhausen. Die Vorsilbe „Münch“ wurde sicherlich wegen der von Laienbrüdern bewirtschafteten „Mönchshöfe“ des Prämonstraten-serinnenklosters Altenberg hinzugefügt.
Eine Häusersiedlung in Münchholzhausen im Rohbau
Eine Häusersiedlung in Münchholzhausen im Rohbau © Stadt Wetzlar

Das Dorf war unmittelbares Reichsgut und schließlich als Reichslehen an die Kranich von Kransberg verliehen, von denen es die Grafen von Solms im Jahre 1295 erwarben. Seither waren die Grafen von Solms Herren des Dorfes als Lehnsträger des Reiches.

Sie verliehen ihr Lehen jedoch an niederadelige Herren weiter, so gelangte das Dorf 1325 zur Hälfte an die Herren von Schwalbach, die andere Hälfte an die von Göns und von Kinzenbach, bis schließlich die von Schwalbach 1694 alleinige Lehensträger wurden. Als diese mit dem letzten Erbherren, dem hessen-darmstädtischen Generalmajor Friedrich August Christian von Schwalbach im Mannesstamm ausstarben, fiel Münchholzhausen 1771 wieder an die Solmser zurück. Nach der kurzen Zugehörigkeit zum Herzogtum Nassau von 1806 an, wurde Münchholzhausen mit dem Amt Braunfels 1815 preußisch.Als Teil der preußischen Rheinprovinz gehörte es zunächst zur Amtsbürgermeisterei Braunfels, dann zu der von Schöffengrund und schließlich bis 1932 zu der von Groß-Rechtenbach.

Der Juden-Gedenkstein in Münchholzhausen
Der Juden-Gedenkstein in Münchholzhausen © Stadt Wetzlar
Denkmal der Fürstin zu Sayn-Wittgenstein
Denkmal der Fürstin zu Sayn-Wittgenstein

Ortsbeirat

Der Ortsbeirat Münchholzhausen
Foto (von links): Stadtverordneter Tim Brückmann, Dieter Steinruck (stellv. Ortsvorsteher), Sabine Schmidt, Andrea Lich-Brand, Schriftführer Martin Steinruck, Peter Helmut Weber (Ortsvorsteher), Dr. Jörg Schneider, Stadtrat Manfred Viand, Christian Martz, Christian Cloos © Dirk Fellert

Ortsvorsteher: Peter Helmut Weber

Ortsgerichtsvorsteherin: Andrea Hels

Funktionen und Rechtsstellung:

Die Ortsbeiräte kennen die Anliegen der Einwohnerinnen und Einwohner „vor Ort“ und haben bei der demokratischen Willensbildung in der Stadt Wetzlar eine wichtige Aufgabe, weil sie Magistrat und Stadtverordnetenversammlung beraten. Die Ortsbeiräte üben eine Mittlerrolle zwischen der Bevölkerung in den Stadtteilen und dem Rathaus aus.

Das Gebiet der Stadt Wetzlar besteht aus der ehemaligen Reichsstadt Wetzlar sowie den einstigen Gemeinden Blasbach, Dutenhofen, Garbenheim, Hermannstein, Münchholzhausen, Nauborn, Naunheim und Steindorf. Entsprechend dem Gebiet der früheren Gemeinden wurden Stadtteile gebildet. Diese Stadtteile sind Ortsbezirke im Sinne der Hessischen Gemeindeordnung (§ 81 HGO).  In jedem Ortsbezirk wird im Rahmen der Kommunalwahl ein Ortsbeirat auf fünf Jahre gewählt. Dieser wählt in seiner konstituierenden Sitzung einen Ortsvorsteher oder eine Ortsvorsteherin. 

Die Ortsbeiräte haben die Belange des jeweiligen Ortsbezirks in der Gemeinde zu wahren und die Gemeindeorgane durch Beratung, Anregung und Mitgestaltung zu unterstützen. Grundsätzlich müssen sie zu allen Fragen, die den Ortsbezirk betreffen, von der Stadtverordnetenversammlung oder dem Magistrat gehört werden, insbesondere vor der Verabschiedung des städtischen Haushalts.
Die Ortsbeiräte wiederum haben das Recht, zu allen örtlichen Angelegenheiten Vorschläge an die Stadtverordnetenversammlung und an den Magistrat zu richten.

Die Ortsbeiratsmitglieder sind ehrenamtlich tätig. Die Ortsbeiräte tagen in der Regel einmal im Monat und werden durch den Ortsvorsteher oder dessen Vertretung geleitet. Die Sitzungen sind grundsätzlich öffentlich. Jeder Einwohner kann deshalb am öffentlichen Teil der Sitzungen als Zuhörer teilnehmen.

Die Sitzungen sind öffentlich bekannt zu machen. Die Veröffentlichung erfolgt gemäß der Hauptsatzung in der Wetzlarer Neuen Zeitung.

Stadtteilprofil

Münchholzhausen liegt am östlichen Rande des Stoppelberges. Von Büblingshausen her kommend zieht sich ein kleiner Bach, der Welschbach, durch den Ortsrand und durch die 585 ha große Gemarkung, die einen Waldanteil von 130 ha.

Die nahegelegene Autobahn A45 mit ihrer hohen Brücke dominiert das Erscheinungsbild des Ortes, denn man kann sie von fast überall im Ort sehen - und leider auch hören. Durch den direkten Autobahnanschluss liegt Münchholzhausen aber auch sehr verkehrsgünstig.

Die Münchholzhäuser Kirche

Wegen dieser günstigen Lage und weil zwischen Münchholzhausen und Dutenhofen noch ausreichend Freiflächen für ein attraktives Baugebiet vorhanden sind, bildet Münchholzhausen einen Schwerpunkt künftiger Siedlungsentwicklung der Stadt Wetzlar.

„Jung und sangesfreudig“, so wird Münchholzhausen in einem Artikel unserer Heimatzeitung bezeichnet. Gesellig und kontaktfreudig könnte man noch hinzufügen. Jung deshalb weil in Münchholzhausen der Anteil der Einwohner unter 25 Jahren fast 30% beträgt. So viele junge Menschen leben sonst nirgends im Stadtgebiet Wetzlar. Die Sangesfreudigkeit stellen fünf Gesangsvereine unter Beweis. Gesellig und kontaktfreudig feiern die Münchholzhäuser ihre zahlreichen Feste zu denen immer wieder viele Gäste aus nah und fern gerne zu uns kommen.

Die Grundschule Münchholzhausen
Die Grundschule Münchholzhausen
Die Münchholzhäuser Grillhütte
Die Münchholzhäuser Grillhütte

Dorfstube

Foto aus der Münchholzhäuser Dorfstube
Seit 1947 wird in Münchholzhausen Interessantes, Seltenes und Wertvolles in der Dorfstube aufbewahrt und präsentiert. Die ältesten Objekte im Museum sind Urnenscherben und Knochenfunde aus der Hallstattzeit  (800 bis 500 v. Chr.), die in Münchholzhausen und Umgebung gefunden wurden. Thematisch gestaltete Sammlungsgruppen dokumentieren die Dorfgeschichte vom 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts.
 
Ochsengespanne, Zentrifugen, handbemalte Holzbrotkästen, Spinnräder, frühe Bügeleisen oder Handhobel erzählen von der harten Arbeit auf Feld, Hof und im Haus.

Die Ausstellung ist in zwei Etagen in großzügigen Räumen über dem Stadt-teilbüro untergebracht.
 
Nach dem Gründer Albert Malinowski hat Helmut Brückmann viele Jahre die Dorfstube geführt. Seit September 2005 ist der Club "Montag früh" für die Betreuung zuständig.
Foto aus der Münchholzhäuser Dorfstube
Foto aus der Münchholzhäuser Dorfstube
Foto aus der Münchholzhäuser Dorfstube
Foto aus der Münchholzhäuser Dorfstube
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