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Seit 1983 wird im Rahmen der Wetzlarer Tage der Phantastik der „Phantastikpreis der Stadt Wetzlar“ vergeben. Eine vom Oberbürgermeister der Stadt Wetzlar ernannte Jury aus Wetzlarer Bürgern, die durch ihre berufliche Tätigkeit in Bibliotheken, Buchhandel und Redaktionen oder durch ihre persönliche Biographie zwar eine enge Beziehung zur Literatur haben, aber weder elitäre Literaturkritiker noch Autoren oder Herausgeber sind, wählt aus den eingesandten Publikationen dasjenige Preisbuch aus, das durch ein hohes literarisches Niveau oder besondere Innovation im Bereich der deutschsprachigen Phantastik aus der breiten Masse an Veröffentlichungen hervorsticht.

Der Preis war zunächst mit 2.500 DM ausgestattet, ab der Preisvergabe 1990 wurde die Preissumme auf 7.000 DM erhöht und seit 2002 beträgt das Preisgeld 4.000 Euro.

Der Preis, der bis 2014 jährlich verliehen wurde, wird künftig alle zwei Jahre verliehen.

Für die Vergabe des Phantastikpreises 2016 wurden den Preisrichtlinien entsprechend Bücher berücksichtigt, die bis zum 31.12.2015 als Originalveröffentlichung erschienen waren und der Jury bis spätestens Ende Januar 2016 vorlagen. Sie mussten den phantastischen Genres Science Fiction, Fantasy, Phantastik, Utopie oder Dystopie, Horror, Steam Punk oder modernen Märchen zuzurechnen sein.

Preisträgerin 2016 ist Antonia Michaelis für ihren Roman "Niemand liebt November" (erschienen bei Oetinger). Der Preis wird am 2. September 2016 im Rahmen der 34. Tage der Phantastik verliehen.

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