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Die Durchführung des Winterdienstes im Stadtgebiet Wetzlar sowie den dazugehörigen Ortsteilen ist in der Satzung über die Reinigung der öffentlichen Straßen, Wege und Plätze in der Stadt Wetzlar geregelt.
Winterdienst
© Stadtreinigung Wetzlar

Winterdienst in Wetzlar

Hiernach haben die jeweiligen Grundstückseigentümer und- Besitzer den Räum- und Streudienst auf den Gehwegen vor Privatgrundstücken in der Zeit von 07:00 Uhr bis 20:00 Uhr durchzuführen.

  • Bei Schneefall sind die Gehwege in einer Mindestbreite von 1,25 m zu räumen. In Fußgängerzonen beträgt die zu räumende Fläche 2,5 m entlang der Grundstücksgrenze
  • Bei Eisglätte sind die Bürgersteige in voller Breite und sonstige Gehwege in einer Breite von 2,5 m zu streuen. Als Streumittel sind Sand, Splitt oder ähnliche abstumpfende Mittel zu verwenden

Die Stadt Wetzlar ist zuständig für die Durchführung des Winterdienstes auf den Fahrbahnen im gesamten Stadtgebiet sowie für die Gehwege vor den stadteigenen Grundstücken, die Bushaltestellen und die Fußgängerüberwege.

Da der Winterdienst nicht zeitgleich im gesamten Stadtgebiet ausgeführt werden kann, arbeitet die Stadtreinigung Wetzlar nach einem detaillierten Streuplan. Dieser teilt alle Straßen in drei Streustufen ein. In der Stufe 1 sind alle verkehrswichtigen und gefährlichen Straßen eingestuft, die im Bedarfsfall vorrangig geräumt und gestreut werden müssen. Dies sind zum Beispiel alle Steilstrecken, die Fahrbahnen zum Krankenhaus sowie die Busstrecken. Alle übrigen Straßen der Streustufe zwei und drei werden nach Bedarf nachrangig versorgt.
 
Dem Team der Stadtreinigung Wetzlar stehen hierfür zwei Rufbereitschaftsgruppen in wöchentlichem Wechsel mit je 38 Mitarbeitern sowie sieben Großfahrzeuge und 18 Kleinfahrzeuge zur Verfügung. Für Teile dieser Mitarbeiter beginnt der Dienst im Einsatzfall bereits morgens um vier Uhr und endet oftmals erst gegen 21 Uhr. Für einige besonders wichtige Strecken steht sogar ein Winterdienstfahrzeug mit Fahrer rund um die Uhr zur Verfügung. An Streusalz und Sole („Feuchtsalztechnik“) werden ständig rund 1200 Tonnen an den Standorten in der „Altenberger Straße“ und der “Henri-Duffant-Straße" vorgehalten.
 
Viele Wege in öffentlichen Park- und Grünanlagen werden jedoch aus ökologischen wie auch  aus Kostengründen weder geräumt noch gestreut. Beim winterlichen Spaziergang ist hier also besondere Vorsicht geboten.

Satzungen

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