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Der Haushaltsplan der Stadt Wetzlar beinhaltet alle im Haushaltsjahr anfallenden  Erträge und Aufwendungen, Ein- und Auszahlungen (u.a. auch für Investitionen) und Verpflichtungsermächtigungen für Investitionen und Investitionsfördermaßnahmen in künftigen Jahren.

Die finanziellen Rahmenbedingungen haben sich für den Doppelhaushalt 2018/2019 durch die Auswirkungen des neuen Finanzausgleichs maßgeblich verschlechtert. Die Erholung der Gewerbesteuer hat keinerlei Auswirkungen auf die finanziellen Gestaltungsmöglichkeiten der Stadt Wetzlar, die erhöhten Erträge werden über die Kreis- und Schulumlage an den Landkreis weitergeleitet.

Es ist nur durch die Begrenzung der Aufwendungen gelungen in beiden Jahren einen ausgeglichenen Ergebnishaushalt darzustellen. Mit der ausgewiesenen „schwarzen Null“ des Ergebnishaushaltes und Finanzierung der Tilgung aus laufender Verwaltungstätigkeit wird jeweils für beide Jahre der jahresbezogene Haushaltsausgleich erreicht. 

Im Finanzhaushalt können die notwendigen Investitionen nicht vollständig aus investitionsbezogenen Einzahlungen finanziert werden, so dass ein Nettokreditbedarf in Höhe von rd. 3,0 Mio. Euro im Jahr 2018 und in Höhe von rd.11,7 Mio. Euro im Jahr 2019 verbleibt. 

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Wetzlar hat am 20. Februar 2018 die Haushaltsatzung für die Haushaltsjahre 2018 und 2019 beschlossen. Diese wurde vom Regierungspräsidium als Aufsichtsbehörde am 30. Mai 2018 genehmigt.

Die Hinweisbekanntmachung in der Wetzlarer Neuen Zeitung zur Veröffentlichung auf der Internetseite der Stadt Wetzlar erfolgte am Montag, 18. Juni 2018.

In der Broschüre „Wetzlars Finanzen“ sind die wesentlichen Eckpunkte und Grafiken zum Doppelhaushalt zusammengestellt.