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Aufnahme  vom Dutenhofener See
Das Naturschutzgebiet Dutenhofener See

Dutenhofen ist der an der östlichen Stadtgrenze gelegene Stadtteil von Wetzlar. Während der Gebietsreform und nach dem Ende der Stadt Lahn war Dutenhofen durch seine zentrale Lage zwischen Wetzlar und Gießen von beiden Städten umworben. Durch die Landesgesetzgebung erfolgte 1979 die Zuordnung zur Stadt Wetzlar.
 
Eine hervorragende Infrastruktur und ein intaktes Vereinsleben, sowie ein schöner Blick ins Lahntal und darüber hinaus machen diesen Stadtteil lebenswert.
 
Die nächsten Seiten geben Ihnen einen umfassenden Überblick zur Entwicklung Dutenhofens, sowie den zahlreichen öffentlichen Einrichtungen und den vielfältigen Möglichkeiten sich am Vereinsleben zu beteiligen.

Geschichte

Historische Ansichten von Dutenhofen
Historische Ansichten von Dutenhofen

Schenkungen an das Kloster Lorsch nennen im Lahngau zwar im Jahr 769 einen Ort „Dudari“, der als Amtsgut eines Grafen Suicger erscheint, und für das Jahr 770 eine „Duda marca“, doch sind diese Nennungen nicht eindeutig auf Dutenhofen zu beziehen. Aber schon aufgrund der Lage und des Ortsnamens, der wohl einen Personennamen enthält, müsste Dutenhofen alt sein. Sicher er-wähnt ist Dutenhofen dann in einer Urkunde des Klosters Schiffenberg aus dem Jahr 1150, in der zwei Eigenleute des Klosters in „Dodenhoven“ genannt sind.

Dutenhofen gehörte zur Landschaft und dem Gericht Hüttenberg, ein alter Besitz der Herren von Luxemburg-Gleiberg aus dem Erbe der Konradiner Grafen, der teils an die Herren von Merenberg und teils an die Pfalzgrafen von Tübingen gelangte und so zum Gemeinbesitz von Hessen und Nassau wurde. Erst 1703 nahmen Landgraf Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt und Graf Johann von Nassau-Saarbrücken eine Teilung des restlichen Gemeinbesitzes vor. Dutenhofen kam zu Nassau und wurde 1734 Teil des Amtes Atzbach. Mit dem preußisch-nassauischen Tauschvertrag von 1816 gelangte Dutenhofen in das preußische Staatswesen und wurde Teil des Kreises Wetzlar. Verwaltet wurde der Ort von der Amtsbürgermeisterei Atzbach, die 1858 mit der von Launsbach vereint wurde.

Dutenhofen besaß bereits 1609 ein Schulhaus. Die Kirche, die 1654 erbaut sein soll, wurde von 1742 bis 1745 von Grund auf erneuert, 1905 durch einen ansehnlichen Erweiterungsbau vergrößert und 1949 nochmals außen und innen erneuert. Eine katholische Kirche wurde 1965 eingeweiht. 1885 erhielt der an den Bahnlinien Gießen-Köln und Gießen-Koblenz gelegene Ort eine Personen-Haltestelle. Im gleichen Jahr errichtete die Firma Klingspor eine neue Zigarrenfabrik. 1896 baute die Gemeinde fast nur aus eigener Kraft eine Brücke über die Lahn, und schuf damit eine sichere Verbindung mit seinen auf der rechten Lahnseite gelegenen Gemarkungsteilen und Nachbargemeinden. Mit ihren Gewölbebögen aus Naturstein prägte sie das Landschaftsbild der Lahnaue. 1897 entstand das von Geschichte und Romantik umwobene „Jagdschlößchen“, ein beliebter Ausflugsort.

Das zu Anfang des 20. Jahrhunderts noch als „stilles Pfarrdorf“ bezeichnete Dutenhofen blieb bis zum 1.1.1977 selbständige Gemeinde, wurde dann Teil der Stadt Lahn und ist seit deren Auflösung am 1.8.1979 Stadtteil von Wetzlar. Heute hat Dutenhofen 3.111 Einwohner (Stand 31.12.2012).

Ortsbeirat

Der aktuelle Ortsbeirat von Dutenhofen mit OB Wagner
Der aktuelle Ortsbeirat von Dutenhofen mit OB Wagner © Dirk Fellert

Funktionen und Rechtsstellung

Ortsvorsteher: Ulrich Loh

Ortsgerichtsvorsteher: Klaus Schäfer

Funktionen und Rechtsstellung:

Die Ortsbeiräte kennen die Anliegen der Einwohnerinnen und Einwohner „vor Ort“ und haben bei der demokratischen Willensbildung in der Stadt Wetzlar eine wichtige Aufgabe, weil sie Magistrat und Stadtverordnetenversammlung beraten. Die Ortsbeiräte üben eine Mittlerrolle zwischen der Bevölkerung in den Stadtteilen und dem Rathaus aus.

Das Gebiet der Stadt Wetzlar besteht aus der ehemaligen Reichsstadt Wetzlar sowie den einstigen Gemeinden Blasbach, Dutenhofen, Garbenheim, Hermannstein, Münchholzhausen, Nauborn, Naunheim und Steindorf. Entsprechend dem Gebiet der früheren Gemeinden wurden Stadtteile gebildet. Diese Stadtteile sind Ortsbezirke im Sinne der Hessischen Gemeindeordnung (§ 81 HGO).  In jedem Ortsbezirk wird im Rahmen der Kommunalwahl ein Ortsbeirat auf fünf Jahre gewählt. Dieser wählt in seiner konstituierenden Sitzung einen Ortsvorsteher oder eine Ortsvorsteherin. 

Die Ortsbeiräte haben die Belange des jeweiligen Ortsbezirks in der Gemeinde zu wahren und die Gemeindeorgane durch Beratung, Anregung und Mitgestaltung zu unterstützen. Grundsätzlich müssen sie zu allen Fragen, die den Ortsbezirk betreffen, von der Stadtverordnetenversammlung oder dem Magistrat gehört werden, insbesondere vor der Verabschiedung des städtischen Haushalts.

Die Ortsbeiräte wiederum haben das Recht, zu allen örtlichen Angelegenheiten Vorschläge an die Stadtverordnetenversammlung und an den Magistrat zu richten.

Die Ortsbeiratsmitglieder sind ehrenamtlich tätig. Die Ortsbeiräte tagen in der Regel einmal im Monat und werden durch den Ortsvorsteher oder dessen Vertretung geleitet. Die Sitzungen sind grundsätzlich öffentlich. Jeder Einwohner kann deshalb am öffentlichen Teil der Sitzungen als Zuhörer teilnehmen.

Die Sitzungen sind öffentlich bekannt zu machen. Die Veröffentlichung erfolgt gemäß der Hauptsatzung in der Wetzlarer Neuen Zeitung.

 

Stadtteilprofil

Die Dutenhofener Schule

Dutenhofen verfügt über eine hervorragende Infrastruktur und hat etwa 1.500 Arbeitsplätze vor Ort.

Zu den attraktiven und vielschichtigen ortsansässigen Gewerbe- und Dienst-leistungsbetrieben gibt es zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, sowie gute Bahn- und Busverbindungen zu den umliegenden Städten und Gemeinden.

Nachstehend erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten:

  • Zwei Kindertagesstätten: Abenteuerland und Bärenland
  • Zwei Kinderspielplätze
  • Grundschule
  • Sport- und Kulturhalle
  • Sportplätze (Hart- und Rasenplatz), Tennisplätze,
    Schießsportanlage, Hundesportanlage
  • Stadtteilbüro und Mehrzweckgebäude
  • Naturschutzgebiet Westspitze Dutenhofener See
  • Freizeitanlage Dutenhofener See
  • Grillplatz mit Grillhütte
  • Sechs Gaststätten - zwei Pensionen
  • evangelische und katholische Kirche
  • Festplatz im Stehbach
  • Friedhof
  • Feuerwehrgerätehaus
  • Backhaus mit altem Rathaus
  • 29 Ortsvereine und -verbände

Statistik

Einwohner
gesamt
Deutsche

männlich


weiblich
Ausländer

männlich


weiblich
Wetzlar
gesamt
51.874 21.832 23.746 3.128 3.168
Dutenhofen 3.111 1.475 1.466 102 68

(Stand: 31.12.2012)

Dutenhofener See

Der Dutenhofener See

Der an der Lahn gelegene Dutenhofener See und die benachbarten Heuchel-heimer Seen bieten neben einem Campingplatz einen Sandstrand und einige Wassersportmöglichkeiten. Wetzlarer und Touristen genießen hier den Sommer an dem kleinen Strand mit dem malerischen Blick auf die nahegelegene Burg Gleiberg. Die Westspitze des Dutenhofener Sees ist übrigens als Naturschutz-gebiet ausgewiesen www.dutenhofenersee.de

Chronik Dutenhofen

Termine in Dutenhofen

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Veranstaltungen

Derzeit sind keine Veranstaltungen in Dutenhofen bekannt.

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