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Besonders sparsame Haushaltsgeräte

Elektrisch betriebene Haushaltsgeräte werden meist in großer Zahl in vielen Räumen eingesetzt. Es gilt dabei zu prüfen, ob diese Geräte tatsächlich notwendig und ob sie angemessen dimensioniert sind. Der Einsatz effizienter Geräte, die Vermeidung von Standby-Verbräuchen und versteckten Verbräuchen, kann erhebliche Einsparungen bewirken.

Durch schaltbare Steckdosenleisten, das Herausziehen von Steckern und die Überwachung von Energieverbräuchen durch entsprechende Messgeräte können deutliche Einsparungen erreicht werden. Die meisten Haushaltsgeräte sind durch ein Energieeffizienzlabel gekennzeichnet, welches bei der Kaufentscheidung hilfreich ist. Dieses gibt Auskunft darüber, wie das Gerät im Vergleich mit anderen vergleichbaren Geräten energetisch abschneidet. Die Betriebskosten übertreffen den Kaufpreis meist deutlich. Es sollten daher sparsame Geräte der höchsten Energieeffizienzklasse (i.d.R. A+++) und langlebige Geräte angeschafft werden. Kühlgeräte sollten nicht neben Wärmequellen aufgestellt werden.


Raumwärme

Das Anpassen der Raumtemperatur auf ein ausreichendes Niveau ist wichtig. Ein Grad mehr Raumtemperatur erhöht den Energieverbrauch beim Heizen um 5-6%. Besonders Schlafzimmer und selten genutzte Räume können kühler sein, dabei sollten die Türen geschlossen sein, weil sich sonst durch Kondensation an kühlen Wandflächen Schimmel bilden kann. Gerade bei modernen, gut isolierten Gebäuden muss regelmäßig stoßgelüftet werden, um die Luftfeuchtigkeit zu regulieren. Zudem sind die Heizenergieverluste bei kontinuierlicher Kipplüftung wesentlich größer als bei regelmäßiger Stoßlüftung. Sollte eine Lüftungsanlage in Betrieb sein, ist manuelles Lüften nicht erforderlich. Wenn Sie nicht in der Wohnung sind, sollten Sie die Raumtemperatur ebenfalls geringfügig reduzieren. Gegen kurzfristiges Kälteempfinden hilft Kleidung schneller und effizienter als ein Aufheizen der Wohnung. Bei undichten Gebäuden sollten Möglichkeiten zur Abdichtung genutzt werden, um Wärmeverluste zu vermeiden. Dichtbänder an den Fenstern und reflektierende Folien hinter den Heizkörpern können hilfreich sein. Wer eine Heizungspumpe besitzt, sollte diese hin und wieder überprüfen lassen, damit diese gut eingestellt ist und effizient arbeitet.


Warmwasser

Beim Duschen wird deutlich weniger Energie benötigt als beim Baden. Mit sparsamen Duschköpfen und Thermostat-Ventilen können sie ebenfalls sparen. Bei Warmwasserspeichern bieten sich mitunter Zeitschaltuhren an, damit das Wasser bei größeren Pausen zwischen den Nutzungen nicht durchweg warm gehalten werden muss. Einige Geschirrspüler und Waschmaschinen können direkt ans Warmwasser angeschlossen werden, so kann Strom für das Aufheizen gespart werden.


Innenbeleuchtung

Bei der Innenbeleuchtung hat sich die LED-Technik durchgesetzt. Diese Leuchtmittel sind sehr sparsam, langlebig, umweltfreundlich, reaktionsschnell und in großer Farbvielfalt erhältlich. Die Anschaffungskosten sind deutlich zurückgegangen, zudem ist deren Wirtschaftlichkeit gegenüber alten Leuchtmitteln deutlich höher. Allein die längere Lebensdauer kompensiert den Mehrpreis. Bei der Benutzung der LED-Leuchtmittel können erhebliche Einsparungen bei den Energiekosten erzielt werden. Nicht benötigte Beleuchtung sollte ausgeschaltet werden.

Nützliche Internetseiten zum Thema Energiesparen