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Blick auf Garbenheim und das Lahntal
© Lamar Dreuth
Während seiner Wetzlarer Monate im Jahr 1772 wanderte Johann Wolfgang Goethe gerne nach Garbenheim. Bei diesen Spaziergängen genoss er den Blick auf das Lahntal.

Wetzlarer Goetheweg

Auf dem Wetzlarer Goetheweg haben Besucher die Möglichkeit, auf den Spuren von Johann Wolfgang Goethe zu wandern; er folgt den Pfaden, die Goethe oft gegangen ist. Zitatsteine am Wegesrand kennzeichnen die Stellen, die seinen Schilderungen im Roman „Die Leiden des jungen Werthers“ zugrunde liegen.

Der Weg ist rund 7,5 km lang, 220 Höhenmeter sind zu überwinden. Man sollte 2 - 3 Stunden für den Weg einplanen.

In Garbenheim erwartet die Besucher der junge Goethe als lebensgroßes Denkmal auf dem Goetheplatz.

Der Wegeverlauf

Stationen 1-3

Start des Spaziergangs auf Goethes Spuren ist die Lottestraße 8-10 in Wetzlar. Hier befindet sich das Lottehaus (Station 1). Geradeaus die Pfaffengasse hinunter geht es zum Domplatz. Von dort geht es rechts die Goethestraße hinauf. An der Kreuzung Wöllbachertorstraße/Konrad-Adenauer-Promenade/Goethestraße folgt man links der Wöllbachertorstraße bis zu einem Abstecher in die Parkanlage „Rosengärtchen“. Dort befindet sich der Gedenkstein an Karl Wilhelm Jerusalem (Station 2: Rosengarten). Zurück auf der Wöllbachertorstraße wird eine kleine Treppe zur Haarbachstraße erreicht, die über einen Zebrastreifen gequert werden kann. Hier befindet sich der Goethebrunnen (Station 3).

Stationen 4-5

Zunächst noch dem Wahlheimer Weg folgend, führt nach rund 20 m links eine Treppe nach oben. Dort folgt der Weg den Straßen Am Deutschherrenberg und Auf dem Hauserberg und führt in die abwechslungsreiche Natur am Wetzlarer Stadtrand. Nun geht es auf gut begehbaren Pfaden entlang an Wiesen und Feldern. Die Stationen 4 (Auf dem Hauserberg) und 5 (Auf der Bergkuppe) liegen am Weg.

Stationen 6-9

Nachdem der Aussichtsturm Garbenheimer Warte (Bismarckturm) passiert wurde, verläuft der Weg entlang des Neuen Friedhofs (Station 6: Auf dem Lahnberg) bis zu einer Wegkreuzung an der Grillanlage Reither Alm. Auf dem Haarbergsweg führt der Weg dann auf Garbenheim zu, vorbei an der Station 7. Durch verwinkelte Straßen (Ritterkaut, Bachstraße, Untergasse) gelangt man den Berg hinab in den reizvollen Ortskern. Der Weg führt vorbei am Heimatmuseum Garbenheim (Station 8) und weiter auf den Goetheplatz (Station 9) zum Denkmal des jungen Goethe. Auf dem Goetheplatz beginnt dann auch wieder der Rückweg. Wer den etwas steilen Aufstieg Richtung Wetzlar umgehen möchte, ist vom Goetheplatz schnell an der Bushaltestelle Bahnhofstraße (Ecke Kreisstraße) und gelangt mit der Linie 17 zurück in die Stadt (www.rmv.de).

Station 10

Der Rückweg verläuft erst auf der Straße Im Stiegel, die in den Talsweg übergeht. An der Kreuzung Talsweg/Auf der Mauer/Ritterkaut folgt man der Straße Auf der Mauer. Sie geht über in den Junkersgrund. Diesem folgt man bis zur Ortsgrenze Garbenheims. Hier befindet sich im Bereich der Streuobstwiesen die Station 10: Apfelbühl.

Station 11

Anschließend nimmt man den ansteigenden Pfad am Waldrand. Entlang von Feldern und Wiesen gelangt man nun wieder in das Stadtgebiet. Der Weg führt am Neuen Friedhof vorbei ins Tal hinab. Durch die Ilmenau-Anlage (Station 11) kommt man in den innerstädtischen Bereich. Nachdem der Philosophenweg überquert wurde, geht der Weg links den Berg hoch. Von dort führt der Weg rechts in die Wertherstraße, von der es links in die Kestnerstraße abgeht. Beide Straßennamen erinnern an Goethes Roman.

Der Kestnerstraße folgend kommt man zur Siena-Promenade, überquert rechts die Fußgängerampel an der Konrad-Adenauer-Promenade hin zum Altstadt-Bereich, wo man nach wenigen Metern den Ausgangspunkt des Spaziergangs, das Lottehaus, erreicht.

Wanderer sitzen neben der Goetheplastik auf der Bank
Bildergalerie Goetheweg © Dominik Ketz
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