Sprungmarken
Suche
Suche

Geburten, Anmeldung eines neugeborenen Kindes 

Überblick

Beschreibung

 Die Geburt eines Kindes muss beim Standesamt angezeigt werden.

 Anzeigepflichtige

Die Anzeigepflicht trifft bei Geburten in Krankenhäusern und sonstigen Einrichtungen der Geburtshilfen den Träger der Einrichtung. Ansonsten sind zur Anzeige einer Geburt in nachstehender Reihenfolge verpflichtet:
  • jeder Elternteil des Kindes, wenn er sorgeberechtigt ist,
  • jede andere Person, die bei der Geburt zugegen war oder von der Geburt aus eigenem Wissen unterrichtet ist. (Hierzu gehören insbesondere Hebammen und Ärzte.)
Montag 08:00 - 12:00 Uhr
Dienstag 08:00 - 12:00 Uhr
Mittwoch 08:00 - 12:00 Uhr
Donnerstag 08:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 17:00 Uhr
Freitag 08:00 - 12:00 Uhr

Termine sind nach Vereinbarung auch außerhalb der Sprechzeiten möglich.

Kontaktdaten

Kontaktdaten
Adresse

Anschrift

Hauser Gasse 17
35578

Details

Zuständige Stelle

Wenn die Klinik die Anzeige nicht vornimmt, muss die Geburt eines Kindes bei dem Standesamt, in dessen Zuständigkeitsbereich es geboren wurde, angezeigt werden.

Unterlagen

Grundsätzlich muss die Identität in Form des Personalausweises oder des Reisepasses nachgewiesen werden!

Die Kindeseltern sind miteinander verheiratet:

  • eine beglaubigte Abschrift von dem als Heiratseintrag fortgeführten Eheregister (bis 31.12.2008 Familienbuch)
    oder
  • einen beglaubigten Ausdruck aus dem Eheregister (Eheschließung nach dem 31.12.2008)
    oder
  • eine Eheurkunde (Eheschließung ab dem 01.01.2009).
    In diesem Fall werden noch die Geburtsurkunden der Kindeseltern benötigt!

Haben die Kindeseltern im Ausland geheiratet, so muss neben dem Original der Heiratsurkunde eine vom vereidigten Dolmetscher gefertigte Übersetzung vorgelegt werden.

Hinweis in eigener Sache
Nach § 1592 BGB ist Vater eines Kindes der Mann, der mit der Kindesmutter verheiratet ist. Ist die Kindesmutter verheiratet, aber der Ehemann nicht der Vater des Kindes, so muss trotzdem der Ehemann in das Geburtenregister und somit in die Geburtsurkunde eingetragen werden!
Ist die Scheidung beim Amtsgericht anhängig, so kann in diesem Falle die qualifizierte Vaterschaftsanerkennung gemacht werden (1599 Abs. 2 BGB). 
Ist die Scheidung noch nicht eingereicht, so kann nur eine Vaterschaftsfeststellungsklage beim zuständigen Amtsgericht erhoben werden (§ 1600 ff. BGB).

Die Kindesmutter ist geschieden oder verwitwet:

  • eine beglaubigte Abschrift von dem als Heiratseintrag fortgeführten Eheregister (bis 31.12.2008 Familienbuch) mit dem Vermerk über die rechtskräftige Scheidung bzw. über den Tod des Ehegatten
    oder
  • einen beglaubigten Ausdruck aus dem Eheregister (Eheschließung nach dem 31.12.2008) mit dem Vermerk über die rechtskräftige Scheidung bzw. über den Tod des Ehegatten
    oder
  • eine Eheurkunde (Eheschließung ab dem 01.01.2009) mit dem Vermerk über die rechtskräftige Scheidung bzw. dem Tod des Ehegatten.

War die Eheschließung im Ausland und die Scheidung in der Bundesrepublik Deutschland, so ist die Heiratsurkunde nebst der vom vereidigten Dolmetscher gefertigten Übersetzung und das rechtskräftige Scheidungsurteil vorzulegen.
 
Wurde die Ehescheidung im Ausland ausgesprochen, so ist die Heiratsurkunde und das rechtskräftige Scheidungsurteil vorzulegen.
 

In diesem Fall müssen wir Sie darauf hinweisen, dass jede ausländische Entscheidung in Ehesachen (Scheidung) durch das Standesamt Wetzlar geprüft oder durch das Oberlandesgericht Frankfurt am Main für den deutschen Rechtsbereich anerkannt werden muss. Nähere Informationen hierüber erteilen Ihnen die Mitarbeiter des Standesamts Wetzlar. Ist der Ehegatte im Ausland verstorben, so ist eine Sterbeurkunde vorzulegen.
 
Sofern die ausländischen Urkunden nicht mehrsprachig sind, müssen diese von einem zugelassenen Dolmetscher in die deutsche Sprache übersetzt werden.
 
Ob Sie auf den ausländischen Urkunden eine Apostille, eine Legalisation oder gar eine Urkundenüberprüfung benötigen, erfahren Sie im Standesamt Wetzlar.
 
Die Legalisation ist die amtliche Bestätigung der zuständigen konsularischen Vertretung, dass eine Urkunde von der dazu berechtigten Person ausgestellt worden ist. Die Apostille ist die vereinfachte Legalisation ohne Mitwirkung einer zuständigen konsularischen Vertretung. Die Bestätigung erfolgt durch die zuständige inländische Behörde. In den so genannten „Problemstaaten“ wurde die Legalisation seitens der zuständigen konsularischen Vertretung eingestellt. Daher muss in diesen Ländern eine Urkundenüberprüfung durchgeführt werden.

Die Kindesmutter ist ledig:

  • eine beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister oder eine Geburtsurkunde. Diese bekommen Sie von dem Standesamt, wo Sie geboren sind. Sind Sie in Wetzlar geboren, so müssen Sie diese nicht besorgen.

Von Personen, die im Ausland geboren sind, wird auch eine beglaubigte Abschrift von dem als Heiratseintrag fortgeführten Eheregister (bis 31.12.2008 Familienbuch) akzeptiert, sofern sie denn dort in Spalte 9 eingetragen sind.

Gebühren

Die Urkunden für das Kindergeld, für das Elterngeld und für die Krankenkasse sind gebührenfrei! 

Geburtsurkunde

11 Euro

Geburtsurkunde - jede weitere

  5 Euro

Geburtsurkunde (mehrsprachig)

11 Euro

Geburtsurkunde (mehrsprachig) - jede weitere

  5 Euro

Rechtsgrundlagen

Hinweise

Weitere Informationen erhalten Sie im Hessen-Finder unter der Leistungsbeschreibung "Geburtsurkunde"
 

Bitte beachten Sie außerdem das unten verlinkte Informationsblatt bei Geburt eines Kindes - Berücksichtigung beim Lohnsteuerabzug.
 

Bearbeitungszeit

<p>Die Geburt muss binnen einer Woche angezeigt werden.<br /></p>

 

Zuständige Mitarbeiter/innen

Liste der zuständigen Mitarbeiter
Name Telefon E‑Mail
 Frau Daniela Blaschka +49 6441 99-3402  daniela.blaschkawetzlarde
 Frau Tara Bornschein +49 6441 99-3406  tara.bornscheinwetzlarde
 Frau Melanie Meier +49 6441 99-3403  melanie.meierwetzlarde