Ein Teil der „Sportmilliarde“ soll in Büblingshausen landen
Oberbürgermeister Manfred Wagner (SPD), Sportamtsleiter Wendelin Müller und Vertreter des RSV stellten den beiden heimischen Bundestagsabgeordneten Dagmar Schmidt (SPD) und Johannes Volkmann (CDU) am Montag, 28. September, das Projekt vor Ort vor. Die Anlage aus den siebziger Jahren sei dringend sanierungsbedürftig. Es fehle an Umkleidekabinen, Duschen seien defekt, sanitäre Anlagen und Räume veraltet und nicht behindertengerecht. So benötige der Verein sechs Umkleidekabinen für den aktuellen Spielbetrieb, derzeit seien jedoch nur zwei vorhanden.
Im Außenbereich seien ein neuer Kunstrasenplatz, ein neuer Teppich für den bestehenden Kunstrasen sowie ein Kleinspielfeld erforderlich. Auch im Bereich Barrierefreiheit bestehe Handlungsbedarf. Sportamtsleiter Müller nannte den RSV einen „Vorzeigeverein“ und die Sportanlage die bedeutendste der Stadt Wetzlar nach dem Stadion. Der Mittelbedarf für die Runderneuerung betrage etwa 4 bis 5 Mio. Euro. Oberbürgermeister Wagner hob die überregionale Bedeutung des Vereins hervor. Neben einer großen Fußballabteilung könne der RSV nationale und internationale Erfolge in Sportarten wie Darts oder Eisstockschießen vorweisen. Zudem sei der Verein auch beim inklusiven Sportbetrieb und im Kinder- und Jugendbereich führend. Von den 600 aktiven Mitgliedern seien 450 Kinder und Jugendliche.


