Vortrag „Hensoldt und Wetzlar“ im Stadtmuseum
Dieser Vortrag führt in ein nahezu unbekanntes Familienarchiv: die sogenannten Familienbriefe der Familie Hensoldt, von denen bislang nur zehn Exemplare existieren. Über 350 Briefe wurden zwischen 1998 und 2001 vollständig gelesen und transkribiert. Entdeckt hatte sie Karsten Porezag in den Kellern der IHK Wetzlar – sie wurden später zu einer wichtigen Quelle für sein Buch Hensoldt I.
Im Mittelpunkt steht Amalie Hensoldt, die viele Jahre fern von Wetzlar lebte und dennoch engen brieflichen Kontakt zu ihrer Familie hielt. Besonders eindrucksvoll sind die regelmäßigen Schreiben ihres Vaters Moritz Hensoldt, der detailliert vom Alltag, vom Stadtleben und vom langsamen Aufbau der Firma berichtete. Ergänzt werden diese Berichte durch die lebhaften Briefe seiner Frau Christine, voller Familiengeschichten und Wetzlarer Zeitkolorit. So entsteht ein lebendiges, persönliches Bild einer vergangenen Epoche – und ein wertvoller Beitrag zur Wetzlarer Stadtgeschichte.
Ergänzt wird der Vortrag durch Dipl. Ing. Christian Kremp, Geschäftsführer der Präzisionszahnräder Christian Kremp GmbH + Co. KG und Prof. Dr. Timo Mappes, Leiter des Deutschen Optischen Museums in Jena. Eine Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Platzanzahl notwendig: E-Mail: museenwetzlarde.


