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24.01.2023 - Anlässlich des zweiten Jahrestages des Inkrafttretens des Atomwaffenverbotsvertrages hat am Freitag, 20 Januar, im Rathaus Wetzlar eine Veranstaltung von Friedensinitiativen zum Thema „Atomwaffenverbot – Stimmen für eine andere Sicherheitspolitik“ stattgefunden.
atomwaffen
Vertreter von Friedensinitiativen traten im Rathaus für eine „andere Sicherheitspolitik“ ein, darunter Stadtrat Jörg Kratkey (3.v.l.) für die „Bürgermeister für den Frieden“ (Foto: Stadt Wetzlar)

Beteiligt war auch die Organisation „Bürgermeister für den Frieden“, der die Stadt Wetzlar 2017 durch Mehrheitsbeschluss der Stadtverordnetenversammlung beigetreten ist. In Vertretung von Oberbürgermeister Wagner begrüßte Stadtrat Jörg Kratkey (SPD) die 35 Teilnehmer und wies auf die Risiken durch Atomwaffen hin. Bei einigen Atommächten herrschten instabile politische Verhältnisse, der Einsatz von Atomwaffen sei irreversibel und nicht begrenzbar. Anschließend gaben Vertreter von sechs verschiedenen friedenspolitischen Organisationen bzw. Institutionen Stellungnahmen ab.

Der Atomwaffenverbotsvertrag wurde bisher von 50 Staaten unterzeichnet. Deutschland gehört nicht dazu.