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07.12.2022 - Beim Ehrungsabend der Freiwilligen Feuerwehr Wetzlar im Steindorfer Bürgerhaus wurden Ende November 46 Einsatzkräfte für ihre langjährige Tätigkeit ausgezeichnet.
Ehrungsabend der feuerwehr Wetzlar 2022
Ehrungsabend der feuerwehr Wetzlar 2022 © Feuerwehr Wetzlar

Addiert man die Dienstzeit der Jubilare zusammen, kommt man auf die stattliche Zahl von 960 Jahren, in denen die Kräfte rund um die Uhr für die Allgemeinheit zur Verfügung stehen.

„Ehrenamtliche Feuerwehrleute sind die zuverlässigsten und am vertrauenswürdigsten Diener am öffentlichen Wohl. Ich habe sie erlebt als echte Staatsdiener." Mit diesem Zitat des früheren Bundeskanzlers Helmut Schmidt eröffnete Oberbürgermeister und Brandschutzdezernent Manfred Wagner (SPD) den Ehrungsabend. Er hieß auch Branddirektor Thomas Stumpf vom Regierungspräsidium Gießen sowie Vertreter von Magistrat und Stadtverordnetenversammlung willkommen.

Bedingt durch die Pandemie konnte der Ehrungsabend zwei Jahre lang nur in sehr abgespeckter Version stattfinden. Die Ehrungen der Stadt Wetzlar wurden durch den Oberbürgermeister und den Leiter der Feuerwehr durchgeführt. Mit dem Brandschutzehrenzeichen werden Kameraden nach 10, 20, 30 und 40 Dienstjahren ausgezeichnet. Das besondere hieran ist, dass bereits die Zeit in der Jugendfeuerwehr mitzählt. Die Ehrung ist mit einer gestaffelten Geldzuwendung verbunden.

Die Ehrungen der hessischen Jugendfeuerwehr wurden vom Vorsitzenden des Feuerwehrverbandes Wetzlar Michael Stroh und von Verbandsjugendwart Reiner Jüngst vorgenommen. Hierbei erhielt Michel Hüller die silberne Floriansmedaille der hessischen Jugendfeuerwehr. Der ehemalige Stadtjugendwart Andre Weber erhielt die gleiche Auszeichnung in Gold.

Die staatlichen Ehrungen und die Anerkennungsprämie des Landes Hessen wurden von Branddirektor Stumpf vorgenommen. Besonderheit hier war, dass er dem Verbandsvorsitzenden Michael Stroh das goldene Brandschutzehrenzeichen am Bande für 40-jährige Dienstzeit verleihen konnte. Stroh ist Mitglied der Einsatzabteilung in der Innenstadt.

Da die gemeinsame Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Wetzlar pandemiebedingt ebenfalls nicht durchgeführt werden konnte, wurde der Rahmen des Ehrungsabends genutzt, um Beförderungen auszusprechen. Sascha Brück (Niedergirmes), Simon Hildebrand (Dutenhofen) und Marcel Bertuleit (Innenstadt) sind nun Brandmeister. Michael Trägner (Niedergirmes), Patrick Bauer (Büblingshausen) und Martin Marx (Innenstadt) wurden zum Oberbrandmeister befördert. Tim Jöckel (Innenstadt) ist jetzt Hauptbrandmeister. Musikalische Akzente beim Ehrungsabend, der mit einem geselligen Teil samt Imbiss ausklang, setzte das Geigen-Duo Felicia Voina und Daria Markova.

Folgende Ehrungen wurden vorgenommen:

Anerkennungsprämie des Landes Hessen

  • für 10 Jahre: Tom Henkel (Blasbach), Jan Rambeau (Garbenheim), Dominic Christ und Manuel Rumpf (Innenstadt), René Kauferstein (Nauborn), Thomas Schneider (Steindorf),
  • für 20 Jahre: Ulrich Hahnfeld, Matthias Hüller und Jörg Weil (Dutenhofen), Tim Jöckel (Innenstadt), Ernesto Castrejon (Niedergirmes)
  • für 30 Jahre: Dirk Gümbel (Dutenhofen), Peter Keller (Hermannstein), Marlon Wever (Münchholzhausen), Thorsten Wagner (Steindorf)
  • für 40 Jahre: Bernd Gümbel (Dutenhofen), Peter Michalski (Hermannstein)

Brandschutzehrenzeichen des Landes Hessen in Silber am Bande

  • 25 Jahre: Sascha Bracke und Björn Kelschenbach (Innenstadt)
  • 40 Jahre: Ralf Kassner (Garbenheim), Michael Stroh (Innenstadt)

Brandschutzehrenzeichen der Stadt Wetzlar in

  • Bronze (10 Jahre): Stefan Böhm, Nick Hausmann und Maximilian Jung (Büblingshausen), Jürgen Bot, Lara Bot, Lukas Grölz und Jan Heinrich (Garbenheim), Maximilian Schäfer (Hermannstein), Roman Hinder, Jörg Schill, Pascal Nickel und Daniel Karle (Münchholzhausen), Alexander Witt (Nauborn)
  • Silber (20 Jahre): Mario Linke (Münchholzhausen)
  • Gold (30 Jahre): Michael Agel (Dutenhofen), Dirk Greifenberg (Innenstadt), Stefan Köhler und Michael Wodak (Münchholzhausen)
  • Sonderstufe (40 Jahre): Lothar Klauer (Büblingshausen), Uwe Herpel und Stephan Horvath (Niedergirmes), Volker Lichert (Steindorf)