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01.12.2022 - Wie kann man Holzhandwerk besonders Kindern und Jugendlichen nahebringen? In der Wetzlarer Innenstadt gibt es dazu seit Samstag (26. November) einen neuen Anlaufpunkt.
Drechsler
Vereinsvorsitzender Heinz Burkert und Bürgermeister Viertelhausen an der Drechselbank von 1947

In der Langgasse 37 haben Liebhaber des Drechslerhandwerks in einem ehemaligen Modegeschäft ein Ladenlokal eröffnet, in dem nichts verkauft wird, dafür aber Holz mit historischen und modernen Maschinen bearbeitet wird - zum Zuschauen und Anfassen. Herzstück ist eine voll funktionstüchtige gusseisernere Drechselbank der Gießener Maschinenfabrik Heyligenstaedt aus dem Jahr 1947.

Wetzlars Bürgermeister Andreas Viertelhausen zeigte sich bei der Eröffnung begeistert über die Initiative der Drechselfreunde. Das Projekt trage auch zur Belebung der Wetzlarer Innenstadt bei. Es wurde darum auch aus dem hessischen Landesförderprogramm „Zukunft Innenstadt“ gefördert. Der „Verein zur Förderung des Drechslerhandwerks Wetzlar“ hat bereits wenige Monate nach seiner Gründung 29 Mitglieder, darunter zehn Aktive.

Für Bürgermeister Viertelhausen gab’s bei der Eröffnung auch ein Geschenk: eine Holzskulptur, die den Titel „Geht nicht, gibt’s nicht“ trägt. Sie soll bald einen Platz im Rathaus finden.

Die Drechselwerkstatt ist vorerst jeden Samstag von 10 bis 16 Uhr geöffnet.  Interessierte sind herzlich willkommen, auch Schulklassen und Vereine können Besichtigungstermine vereinbaren. www.die-rundmacher.de

Drechsler
Anfassen erlaubt: Bürgermeister Viertelhausen wurde mit einer Holzskulptur beschenkt (Fotos: Stadt Wetzlar)