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24.11.2021 - Im Neubaugebiet Hundsrücken in Wetzlar-Nauborn hat der Endausbau begonnen.
Hundsrücken
Der langersehnte Endausbau Hundsrücken hat begonnen: v.l. Baudezernent Andreas Viertelhausen, Ortsvorsteher Peter Pausch, Bauleiter Rolf Schneider und Bauunternehmer Falco Schäfer (Foto: Stadt Wetzlar)

Dabei werden die provisorischen Straßen Zum Boden, Am Schlag, Zur Eisenhardt, Karlschmitter Weg, Zum Hundsrücken und Zum Stützel in ihren endgültigen Zustand versetzt. Dass der Beginn des Endausbaus so lange gedauert hat, sei durch die schleppende Bebauung des Wohngebietes verursacht, erläuterte Bürgermeister und Baudezernent Andreas Viertelhausen (FW) bei einem Ortstermin am Dienstag (23. November). Denn der Endausbau erfolge erst, wenn die Bebauung weitgehend abgeschlossen sei. Noch immer gebe es einige Baulücken.

Mit den Bauarbeiten wurde am 15. November begonnen und sie sollen bis Weihnachten 2022 abgeschlossen sein. Vor dem Beginn der Baumaßnahme wurden umfangreiche bodengeologische Untersuchungen durchgeführt, die vor allem den Zustand der Asphalttragschicht dokumentieren sollten. Im Vorfeld der Baumaßnahme erfolgte eine Kanalbefahrung, um den Ist-Zustand des Kanals und der vielen hundert Regenwasser- und Schmutzwasser, sowie der Straßenabläufe festzustellen. Bis auf einige wenige Nachbesserungen ist der Kanal noch in einem tadellosen Zustand.

Der Straßenausbau erstreckt sich auf einer Gesamtlänge von rund 2.350 Metern. Die Fahrbahnfläche wird in Asphaltbauweise und die Gehwegbereiche werden in Pflasterbauweise ausgeführt. Alle Gehwegübergänge über die Asphaltfahrbahn wurden für Personen mit Mobilitätseinschränkungen nach den Prinzipien der „Ungehinderten Mobilität“ der Stadt Wetzlar ausgebaut. Eine neue Bushaltestelle wird in der Straße „Zum Hundsrücken“ errichtet.

Die Bauarbeiten werden von der Baufirma Hermann Schäfer aus Weilmünster durchgeführt, die derzeit eine Baukolonne im nördlichen Bauabschnitt und eine Kolonne im südlichen Bauabschnitt eingesetzt hat. Die Kosten für die Gesamtbaumaßnahme belaufen sich auf rd. 2,.235 Mio Euro. Diese Kosten liegen im Rahmen der von den städtischen Gremien bewilligten Mitteln.