Sprungmarken
Suche
Suche

16.06.2021 - An der Wetzlarer Spilburg sind zwei größere Straßenbaumaßnahmen ihrer Bestimmung übergeben worden.
Sportpark
Freie Fahrt nach zehn Monaten Bauzeit an der Sportparkstraße. Foto von links: Bauleiter Rolf Schneider, Tiefbauamtsleiter Björn Stolz, Bürgermeister Viertelhausen sowie Patrick Schmidt und Jens Türschmann (Firma Weimer) räumen die Absperrungen zur Seite. © Stadt Wetzlar
Schulzentrum
Fünf Bushaltestellen für die sichere Schülerbeförderung. Foto von links: Bauleiter Rolf Schneider, Bürgermeister Viertelhausen und Tiefbauamtsleiter Björn Stolz © Stadt Wetzlar

Der erste 470 Meter lange Bauabschnitt der Sportparkstraße wurde von Bürgermeister und Baudezernent Andreas Viertelhausen (FW) am Dienstag (15. Juni) ebenso freigegeben wie die Bushaltestelle am Schulzentrum Goetheschule.

Die ehemalige Panzerstraße Sportparkstraße, die aus Betonplatten ohne Gehwege bestand, wurde auf eine Fahrbahnbreite von 7,50 Metern mit Gehwegen und Schutzstreifen für Radfahrer ausgebaut. Im Bereich der Schulzufahrt zur Theodor-Heuss-Schule wurden Linksabbiegestreifen errichtet und die Fahrbahn um drei Meter ausgeweitet. Zusätzlich wurden Mittelinseln für die Querung von Fußgängern und Radfahrern hergestellt.

Der Kostenrahmen für den Ausbau der Straße und des Kanals in Höhe von 1,95 Mio Euro wurde eingehalten. Vom Land Hessen wurde ein Zuschuss von 1,05 Mio Euro gewährt, da die Sportparkstraße als „verkehrswichtige innerörtliche Straße“ eingestuft wird. Der zweite Bauabschnitt für den restlichen Teil der Straße bis zum Leitz-Park folgt in den Jahren 2023/2024.

Sichere ÖPNV-Anbindung des Schulzentrums

Im Kostenrahmen bleibt auch der Bau eines Busbahnhofs am Schulzentrum GOW in der Frankfurter Straße. Fünf Buswartehallen wurden für die Schüler der Goetheschule (960 Schüler) und der Käthe-Kollwitz-Schule (1.360 Schüler) errichtet. Zusammen mit dem Kanalbau wurden 1,22 Mio Euro verausgabt, wovon das Land Hessen 1,03 Mio Euro übernimmt. Damit wird eine sichere, moderne ÖPNV-Anbindung des Schulzentrums gewährleistet, die den Vorschriften des Landes entspricht. In Betrieb genommen wird die Haltestelle allerdings frühestens nach den Sommerferien. Sie wird den für die Schülerbeförderung relevanten Buslinien angefahren. Der Umbau der Bushaltestelle bildet zugleich den Abschluss des Umbaus den Knotenpunktes Franzenburg.