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05.02.2021 - Etwa zwei Drittel der neuen gelben Tonnen in Wetzlar sind bereits verteilt. Insgesamt 15.000 Tonnen werden es am Ende sein. Die Stadtreinigung Wetzlar und die Stadt informieren. 

"Die Ablösung der mit vielen Ärgernissen verbundenen gelben Säcke war ein Wunsch unserer Bürger und wird zu einer besseren Stadtsauberkeit führen", erwartet Oberbürgermeister Manfred Wanger. In einer langwierigen gemeinsamen Aktion von Stadtpolitik, des Rechtsamts und dem Eigenbetrieb Stadtreinigung habe man den Systemwandel bei den dualen Systemen durchsetzen können. Zudem freue man sich, dass man als Verhandlungsergebnis auch die geforderte Verdoppelung des Abfuhrrhythmus für das ausgediente Verpackungsmaterial erreichen konnte.

Doch nicht überall trifft die Tonne auf Begeisterung. Im konzentrierten Stadtgebiet ist Platz knapp und die Stellplatzsuche zum Teil eine kreative Herausforderung. Auch wenn sich in vielen Fällen durch die neue Tonne die Grundfläche für die bisherige Sacklagerung verringert, gibt es nicht überall eine einfache Lösung. "Für das Altstadtgebiet konnten wir in Einzelfällen die weitere Nutzung von Säcken ermöglichen", so Kortlüke. Dies sei allerdings nur auf Antrag an das zuständige Entsorgungsunternehmen möglich, was etliche Bewohner offenbar zu spät realisiert hätten. So habe man gelegentlich erst reagiert, als die Tonne bereits vor der Haustür stand. Durch die Möglichkeit für das gesamte Stadtgebiet, auch gemeinschaftliche Nachbarschaftstonnen zu nutzen, gehen die Stadtobersten davon aus, dass sich in den allermeisten Fällen eine zufriedenstellende Handhabung bietet.

Einem Komplett-Verzicht auf ein Sammelangebot müssen sie jedoch eine Absage erteilen – die Eingabe von Verpackungen in die Restmülltonne ist unzulässig und dem gesetzten Ziel einer erhofften Restmüllreduzierung nachvollziehbar nicht zuträglich.

Obwohl die Tonnenzuteilung in platzmäßig großzügigen Außengebieten meist völlig problemlos
klappt, wird sie im engen Innenstadt- und Altstadtbereich teilweise zur Herausforderung. Nach
nachbarschaftlichen Such- und Findaktionen kann in den meisten Fällen jedoch im Tonnengetümmel
die zugehörige Tonne aufgefunden werden - denn deutlich weist ein Aufkleber an der
Gefäßseite Straße und Hausnummer der neuen Sammelgefäßbesitzer aus.

Sollte das Volumen, vielleicht aufgrund veränderter Personenzahl, doch nicht ausreichen oder
überdimensioniert sein, kann ein Austausch beim zuständigen Entsorgungsunternehmen Knettenbrech + Gurdulic, E-Mail kommunal-mittelhessenknettenbrech-gurdulicde, Hotline 0800 1015860, beantragt werden.