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16.02.2021 - Die Stadt Wetzlar hat sich erneut um die Übernahme einer Patenschaft für eine schwimmende Einheit der Bundesmarine beworben.
M1075
„M 1075“, das Minenjagdboot „Wetzlar“ des. 4. Minensuchgeschwaders in Wilhelmshaven

Bereits Ende November wandten sich Oberbürgermeister Manfred Wagner und Partnerschaftsdezernent Karlheinz Kräuter in einem Schreiben an das Marinekommando und verwiesen auf die in der Vergangenheit intensive und enge Patenschaft mit der Einheit „M 1075“, dem Minenjagdboot „Wetzlar“ des. 4. Minensuchgeschwaders in Wilhelmshaven, die zwischen dem 20. August 1957 bis zur Außerdienststellung des Bootes am 30. Juni 1995 bestand. „In diesen 38 Jahren kam es zu sehr vielen gegenseitigen Besuchen, zu sehr direkten und freundschaftlichen Kontakten zwischen der Bevölkerung unserer Stadt und den Besatzungen“, schrieben Wagner und Kräuter in der Bewerbung. Damals wie heute habe die Patenschaft hervorragende Unterstützung durch die Marinekameradschaft „Achtern Diek“ erfahren, die auch weiterhin die Verbindungen zu früheren Kommandanten und Besatzungsmitgliedern pflegt.

Zuletzt hatte sich die Stadt 2018 um eine Patenschaft beworben – leider erfolglos. „Die Stadt Wetzlar ist guter Dinge, dass es wieder zu einer Namensgebung kommen wird und wird sich weiterhin intensiv um die Patenschaft bemühen. Wir sind uns hierbei außerdem der flankierenden Unterstützung der Bundestagsabgeordneten Dagmar Schmidt und Hans-Jürgen Irmer sowie der Marinekameradschaft sicher. Auf unsere Anfrage haben wir aus Rostock ein gutes Signal erhalten“, sagte Holger Hartert, Leiter des Büro des Magistrats. So heißt es in der Antwort, die am 2. Februar einging, dass „die besondere Qualität dieser historischen Patenschaft bei der Entscheidungsfindung Berücksichtigung finden wird“, die Entscheidung aber erst zu einem späteren Zeitpunkt getroffen werde.