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03.12.2019 - Die Stadt Wetzlar nimmt an der Sicherheitsinitiative „KOMPASS“ des Landes Hessen teil. Der mittelhessische Polizeipräsident Bernd Paul hieß die Domstadt jetzt als 13. Kommune im Bereich des Polizeipräsidiums Mittelhessen willkommen, der 89 Gemeinden umfasst.
Kompass
Start für die Sicherheitsinitiative KOMPASS: vorne v.l. Ordnungsdezernent Jörg Kratkey, Ordnungsamtsleiterin Gerlinde Knobloch, Bürgermeister Dr. Andreas Viertelhausen, Polizeipräsident Bernd Paul und Polizeidienststellenleiter Holger Geller besiegeln eine Partnerschaft.

KOMPASS steht für das KOMmunalProgrAmm SicherheitsSiegel und dient der Kriminalprävention. Dabei werden zwischen Kommune, Polizei, Bürgern und weiteren gesellschaftlichen Akteuren Sicherheitsmaßnahmen erarbeitet und gemeinsam umgesetzt. Zu den möglichen Maßnahmen gehört auch ein freiwilliger Polizeidienst, der in einigen Kommunen Hessens bereits praktiziert wird. Zunächst werden Arbeitsgruppen gebildet und Sicherheitskonferenzen durchgeführt. Die erste Wetzlarer Sicherheitskonferenz soll im ersten Quartal 2020 stattfinden.

Ordnungsdezernent Jörg Kratkey (SPD) sagte, die Sicherheitsinitiative könne an die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Stadt und Polizeidienststellen anknüpfen. Auch bisher könne man schon auf vielfältige Aktivitäten zur Kriminalprävention zurückblicken. Polizeipräsident Paul verwies darauf, dass die Kriminalitätsentwicklung in Mittelhessen rückläufig sei und die Aufklärungsquote steige. Allerdings sinke das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger. Paul rief dazu auf, alle Straftaten ausnahmslos bei der Polizei anzuzeigen. Um das Sicherheitsempfinden der Einwohner Wetzlars näher zu beleuchten, wird derzeit auch eine Befragung durch die Universität Gießen unter 4.000 zufällig ausgewählten Personen durchgeführt, deren Ergebnis in den KOMPASS-Prozess einfließen soll.

Nähere Informationen: www.kompass.hessen.de