Sprungmarken
Suche
Suche

28.11.2019 - Der Wetzlarer Pfadfinder-Stamm „Barbarossa“ und die Umweltgruppe der Friedrich-Fröbel-Schule sind auf der Jahresabschlussfeier des Jugendamtes in der Turnhalle der Sportjugend Hessen mit dem diesjährigen Jugendpreis „Minneburg“ der Stadt Wetzlar ausgezeichnet worden.
Jugendpreis Minneburg
Die Siegerteams von der Umweltgruppe Fröbelschule (l.) und Pfadfindern (r.) mit Jurymitgliedern und Oberbürgermeister Wagner (2.v.r.)

Sie erhielten jeweils 750 Euro. Die Pfadfinder der katholischen Domgemeinde hatten im Rahmen einer „72-Stunden-Aktion“ das städtische Jugendzentrum „Girmeser Villa“ renoviert. Dort wurden eine Küche eingebaut, Fußboden verlegt, Wände gestrichen, Möbel aufgearbeitet und ein Hochbeet angelegt. Die Umweltgruppe der Fröbel-Schule unter Leitung von Lehrer Clemens Amberg säubert regelmäßig die Natur rund um den Welschbach von Abfall und Unrat. Die AG besteht seit zehn Jahren.

Zwei vorbildliche Projekte der Kinder- und Jugendarbeit, die das Verantwortungsbewusstsein und das Gemeinschaftsgefühl stärkten, lobte Jury-Vorsitzende Sandra Ihne-Köneke in ihrer Laudatio.

Oberbürgermeister Manfred Wagner (SPD) zog auch eine Bilanz der Ferienprogramme 2019 des Jugendamtes. Im Sommerferienprogramm standen 115 Angebote zur Verfügung, 1.700 von 2.700 Plätzen seien belegt gewesen, was einer Auslastung von 63 Prozent entspricht. In den Osterferien haben sich 173 Kinder beteiligt, fast doppelt so viele wie im Vorjahr.

Der Jugendpreis „Minneburg“ wird seit 1982 vergeben und ist mit 1.500 Euro dotiert, die von einer Stiftung aus den Erträgen des Verkaufs des früheren Jugendzentrums „Villa Minneburg“ zur Verfügung gestellt werden. Bisher gab es 57 Preisträger.