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09.10.2019 - Mit der Eröffnung einer Ausstellung zum Thema „Sehtest – was wir sehen“ ist am Dienstag (8. Oktober) im Wetzlarer Rathaus die „Woche des Sehens“ eröffnet worden.
Woche des Sehens
Eröffneten die Ausstellung „Sehtest – was wir sehen“: v.l. Ulrike Agel (Behindertenbeauftragte der Stadt Wetzlar), Norbert Gorldt (Blindenstudienanstalt Marburg) und Bärbel Keiner (Vorsitzende des Behindertenbeirats)
Die Vorsitzende des städtischen Behindertenbeirats, Stadträtin Bärbel Keiner (SPD), rief dazu auf, in der Gesellschaft unverkrampfter mit Behinderungen umzugehen. Nur dann könne man Menschen, die durch Krankheit oder Unfall erblinden, die Angst nehmen, dass man als blinder Mensch gar nichts mehr machen könne. Sehbehinderung und Blindheit sollten mehr als bisher als Normalfall in der Gesellschaft betrachtet werden. Die Ausstellung ist noch bis zum 15. Oktober im Foyer des Neuen Rathauses zu besichtigen. (Mo.-Fr. 8 bis 18 Uhr, Mi. bis 17 Uhr). Am Samstag (12. Oktober) findet in der Stadtbibliothek um 14.30 Uhr ein Vortrag zum Thema „Selbsthilfe für Menschen mit Netzhauserkrankung“ statt. Weiterhin gibt es geschlossene Veranstaltungen für Schulklassen.
Die Woche des Sehens wird vom „Büro für Barrierefreiheit“ der Stadt Wetzlar in Kooperation mit den Organisationen „Blickpunkt Auge“, „Pro Retina“, „Blista“ und der Firma Oculus durchgeführt.