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06.05.2019 - Gemeinsam mit der Gießener Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz hat Wetzlars Oberbürgermeister Manfred Wagner die Projektträger 2019 des Kulturfonds Gießen/Wetzlar vorgestellt.
Kulturfonds 2019
Wetzlars Oberbürgermeister Manfred Wagner und Gießens Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz (2. u. 3. v.r.) mit Vertretern des geförderten Institutionen Cantamus Gießen, Gießen Improvisers Pool und Seriale (v.r.n.l.) mit Anette Eidman vom Gießener Kulturamt (rechts)

So wird in diesem Jahr der Chor „Cantamus“ Gießen unterstützt, der gemeinsam mit Musikern des Jungen Sinfonieorchesters Wetzlar in der Vorweihnachtszeit sowohl im Wetzlarer Dom als auch in der Gießener St. Bonifatiuskirche das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach aufführen wird.

Darüber hinaus sah das Auswahlgremium die Initiative des „Giessen Improvisers Pool (GIP)“ als unterstützungswürdig an.

Gemeinsam mit der Wetzlarer Musikschule will der seit drei Jahrzehnten in Gießen als Teil der Musiklandschaft etablierte Pool Konzerte und Projekte improvisierter Musik veranstalten, die möglichst als Grundlage für eine langfristige Zusammenarbeit zwischen der Musikschule und dem „GIP“  dienen sollen.

Auch in diesem Jahr fördert der Kulturfonds die „Seriale“, das digitale Serienfestival, in seiner 5. Auflage. Bei diesem hochrangig besetzten, internationalen Festival, das Web-Serien-Projekte in den Fokus nimmt, werden nicht nur 45 Premierevorstellungen gegeben, sondern in Wetzlar auch Aufnahmen für eine zeitgenössische Filmadaption des Dramas „Die Leiden des jungen Werther“ stattfinden. Mit seinen historischen Drehorten, u.a. im Jerusalem- und im Lottehaus ist Wetzlar neben dem Lotte-Tower in Seoul und dem Botanischen Garten in Gießen die Kulisse für diese südkoreanische Produktion, die anders als ihr Vorbild in einer Freundschaft zwischen Deutschland und Südkorea endet. Zudem wird in Wetzlar im Lottehof ein „Hessen-Fokus“ stattfinden, bei dem ausgezeichnete Serien hessischer Serienmacher gezeigt werden.

„Wir freuen uns, diese Projekte, die ganz auf der Linie der Förderrichtlinien liegen, auszeichnen zu können. Sie dokumentieren die kulturelle Vielfalt unserer Region und werben bei interessierten Vereinen und Initiativen dafür, sich um Kooperationsprojekte und damit um eine Förderung aus dem Kulturfonds Gießen-Wetzlar zu bemühen. Auch 2020 werden wir wieder Fördermittel bereitstellen“, betonten Dietlind Grabe-Bolz und Manfred Wagner.

Der Kulturfonds Gießen-Wetzlar besteht seit 2005. Die beiden mittelhessischen Oberzentren stellen jährlich jeweils 5.000 Euro bereit, um das Miteinander beider Städte im kulturellen Bereich zu fördern. Gerade die direkte Begegnung und Zusammenarbeit im kulturellen Bereich fördert das gegenseitige Interesse, initiiert und stärkt die persönlichen Kontakte. Im Laufe der Jahre konnten 45 Projekte mit einer Fördersumme von insgesamt 120.000 Euro unterstützt werden.