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29.05.2019 - 250 betreute junge Menschen seit Gründung, allein 55 Patenschaften im Jahr 2018, aktuell 31 laufende Patenschaften. Das ist die Bilanz des Projektes „Alt hilft Jung“.
Sommerfest Alt hilft Jung
Über 80 Gäste feierten die „Volljährigkeit“ des Projektes „Alt hilft Jung“.

Das ist die Bilanz des Projektes „Alt hilft Jung“, bei dem erfahrene Ältere Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei Schulschwierigkeiten, Berufsvorbereitung und alltäglichen Problemen zur Seite stehen. Am vergangenen Freitag, 24. Mai 2019, feierte das Projekt mit einem Sommerfest im Hofgut Magdalenenhausen sein 18-jähriges Bestehen.

Oberbürgermeister Manfred Wagner (SPD) blickte auf die Anfänge des Projektes im Jahr 2001 zurück, als es vom Seniorenbüro ins Leben gerufen worden sei, um Ruheständler für die Unterstützung junger Erwachsener zu gewinnen. Später sei es ins Jugendamt gewandert und seit 2014 gibt auch Paten, die berufstätig sind, womit sich der Name „Alt hilft Jung“ eigentlich überholt habe. Inzwischen gebe es Paten von Anfang Zwanzig bis zum Alter von 80 Jahren. Das Projekt habe vielfach Anerkennung und Ehrenamtspreise erhalten, so etwa 2017 den mit 15.000 Euro dotierten Preis der „Aktion Lokale Familien stärken“. Wie eine erfolgreiche Patenschaft aussehen kann, berichtete eine 18-Jährige im Interview: Sie habe große schulische Probleme gehabt, wollte jedoch unbedingt den Hauptschulabschluss schaffen. Auf Vermittlung einer Schulsozialarbeiterin half ihr ein Pate dabei, sich zu verbessern. Inzwischen hat das Mädchen den Abschluss geschafft und beginnt eine Lehre im Maler- und Lackiererhandwerk.

Jugendamtsleiter Thomas Wüst lobte die hohe Motivation der Paten, die mit großer Leidenschaft ihrer Aufgabe nachgingen.

An der Feier nahmen auch der CDU-Landtagsabgeordnete Frank Steinraths, die SPD-Fraktionsvorsitzende Sandra Ihne-Köneke und Stadträtin Bärbel Keiner (SPD) teil.