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05.10.2017 - Mit intensiven Deutschkenntnissen und berufspraktischen Erfahrungen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern. Das war das Ziel eines vom Europäischen Sozialfonds geförderten halbjährigen Intensiv-Integrationskurses für Migranten an der Volkshochschule Wetzlar
Absolventen des Kurses
Bild: Die Absolventen des Integrationskurses der vhs Wetzlar und der GWAB © Stadt Wetzlar
Absolventen des Kurses
© Stadt Wetzlar

Die 22 Teilnehmer, die aus Syrien, Mazedonien, Griechenland, Kasachstan, Rumänien und Bosnien stammen, erhielten jetzt von der kommissarischen vhs-Leiterin Sopio Hagel und GWAB-Mitarbeiterin (Gesellschaft für Wirtschaftsförderung) Ute Leidolf ihre Abschlusszertifikate. Zum Kursprogramm zählten Betriebsbesichtigungen bei Zeiss, Omniplast und der WNZ, ein Besuch bei der Agentur für Arbeit und ein vierwöchiges Praktikum bei regionalen Betrieben, wo die Teilnehmer ihre erworbenen Qualifikationen anwenden konnten. Die Erfolgsquote dieses Kurses ist beachtenswert: So beginnen fünf Teilnehmer eine Ausbildung, zwei weitere haben eine gute Chance, 2018 in ihrem Praktikumsbetrieb eine Ausbildung anzuschließen. Zwei andere Teilnehmer setzen ihre Schullaufbahn fort, Fünf Absolventen nehmen eine Arbeitsstelle an und zwei Teilnehmer haben eine feste Zusage eines Unternehmens, sofern sie den LKW- oder Busführerschein erworben haben. Lediglich eine Teilnehmerin schied im Laufe des Kurses aus und besucht aktuell einen B2-Sprachkurs an der vhs. Vhs-Leiterin Hagel lobte die vorbildliche Zusammenarbeit mit dem Jobcenter, der vhs und der GWAB. Das ESF-Programm endet in diesem Herbst, daher findet kein weiterer Integrationskurs an der vhs Wetzlar statt.
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