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06.07.2017 - (--) Die Stadt Wetzlar lädt am Samstag, 15. Juli, von 10 bis 16 Uhr im Rahmen des Förderprogramms Stadtumbau zu einer Bürgerbeteiligungsveranstaltung ins Rathaus, Ernst-Leitz-Straße 30, ein.
Lageplan

Es geht um die Quartiere an der Lahn zwischen Bahnhof und Haarplatz (siehe Karte). Für dieses Gebiet hat die Stadt Wetzlar 2016 vom Land Hessen den Zuschlag für eine zehnjährige Förderung im Rahmen des Programms Stadtumbau erhalten. Bei dem Bürgerworkshop geht es um folgende Fragen: Welche Defizite und Chancen sehen die Bürger im Stadtumbaugebiet? Wie soll das Gebiet in 20 Jahren aussehen? Welche Projektideen schlummern in den Köpfen?

In drei parallelen Arbeitskreisen zu den Themen „Langgasse“, „Karl-Keller-Ring“ sowie „Bahnhofstraße“ werden Rundgänge angeboten, anschließend können Bürger zu diesen Fragen diskutieren und ihre Ergebnisse präsentieren. Eine spontane Teilnahme ist möglich, eine Anmeldung per E-Mail (stadtumbauwetzlarde) erleichtert jedoch die Organisation. „Der Stadtumbau ist für uns alle eine großartige Chance, die Bereiche entlang der Lahn weiterzuentwickeln. Ich freue mich darauf, diesen Prozess im Dialog mit den Bürgern Wetzlars zu gestalten“, so Bürgermeister Harald Semler (FW).

Zunächst ist bei dem Bürgerbeteiligungsprozess die Entwicklung eines „Integrierten Handlungskonzepts“ vorgesehen. Mit der Erarbeitung beauftragt wurde das Darmstädter Planungsbüro Rittmannsperger Architekten GmbH, ein unabhängiges, mittelständisches Büro mit langjähriger Erfahrung in der Planung und Umsetzung von Städtebauförderprogrammen. Das Konzept bildet die zwingend erforderliche Grundlage für die Investitionsförderung im Stadtumbauprogramm. Im September soll dem zuständigen Ministerium ein erster Entwurf vorgelegt werden.

Nach Verabschiedung des Konzepts durch die Stadtverordnetenversammlung im Herbst beginnt die Umsetzung der Projekte mit einem Stadtumbaumanagement. Die Städtebauförderung von Bund und Land Hessen unterstützt die Kommunen bei der Anpassung an bauliche, infrastrukturelle und klimatische Herausforderungen.

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