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21.06.2022 - Oberbürgermeister Manfred Wagner (SPD) hat zusammen mit Vertretern des Wetzlarer Jugendforums und des Jugendbildungswerkes vor dem Rathaus eine „Regenbogenflagge“ gehisst.
Regenbogenflagge
Oberbürgermeister Wagner hat mit Aktiven des Jugendforums die Regenbogenflagge vor dem Rathaus gehisst. © Stadt Wetzlar

Die Fahne stehe für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt, so Wagner. Anlass ist der „Pride Monat“ Juni, in dem die LGBTIQ-Bewegung mit Aktionen wie dem „Christopher Street Day“ auf ihre Anliegen aufmerksam macht. Der städtische Jugendbildungsreferent Oliver Huttel erläuterte vor dem Hissen den Hintergrund: „Diese Fahne dient vielen als Symbol für Vielfalt und Diversität, für Menschen, die queer, also nicht heterosexuell sind und/oder sich nicht mit dem ihnen bei der Geburt zugewiesenem Geschlecht identifizieren.“

Über 11 Prozent der jungen Menschen zwischen 14 und 29 Jahren ordneten sich selbst laut einer Studie dem queeren Spektrum zu. Dieser Teil erwarte Unterstützung auch von allen, die zur Stadtgemeinschaft gehören. So würden sogenannte Safe Spaces, sichere Räume, benötigt. Die Stadt Wetzlar habe sich gemeinsam mit anderen Institutionen in ihrer Vielfaltserklärung 2019 dazu bekannt – übertragen auf die politische Ebene finde sich das an verschiedenen Stellen auch in der Koalitionsvereinbarung aus dem letzten Jahr wieder.

Grußworte kamen neben dem des Oberbürgermeisters auch von Stadträtin Heidi Bernauer-Münz (Bündnis 90/Die Grünen) und der Vorsitzenden des Sozialausschusses, Andrea Volk (SPD). Auch auf dem Instagram-Account https://www.instagram.com/jukiwetzlar/ finden sich über den Monat verstreut Mitmachangebote und Informationen zu den Themen Queer und ‚Pride Month‘, aufbereitet von dem Jugendforum Wetzlar.