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08.02.2022 - Dunkle Ecken und mögliche Angsträume waren das Thema einer weiteren Begehung, die Vertreter der Polizei, des Ordnungsamtes, des Seniorenbüros und der städtischen Bauverwaltung im Rahmen der Sicherheitsinitiative „KOMPASS“ im Winterhalbjahr durchgeführt haben.
Dunkelzonen
Die KOMPASS-Arbeitsgruppe begutachtete die Beleuchtung in den Abendstunden wie hier an der Alten Lahnbrücke. © Stadt Wetzlar

Der Rundgang führte vom Rathaus-Parkplatz über die Lahninsel, Colchester-Anlage, Inselstraße, Radweg Richtung Forum bis zu den Nebengassen der Unteren Altstadt. Ein Teil der Straßenlaternen ist bereits auf LED umgerüstet wie an der Bushaltestelle Leitzplatz gegenüber des Rathauses, was von der Gruppe begrüßt wurde. Damit sei eine Reduzierung der Lichtleistung in den Abendstunden wegen Energieeinsparung kein Thema mehr. In den städtischen Grünanlagen erfolge aus Sicherheitsgründen ohnehin keine nächtliche Abschaltung oder Leistungsreduzierung.

An einigen Stellen wurde bei der abendlichen Begehung eine unzureichende Beleuchtung festgestellt, was direkt zur Überprüfung an die Bauverwaltung weitergeben wurde.

Eine weitere Begehung soll in der Neuen Wohnstadt stattfinden. Hier soll das Augenmerk besonders auf die Bedürfnisse von Senioren gelegt werden, die dort eine schlechte Beleuchtung gemeldet hätten.

KOMPASS steht für das KOMmunalProgrAmm SicherheitsSiegel und dient der Kriminalprävention. Dabei werden zwischen Kommune, Polizei, Bürgern und weiteren gesellschaftlichen Akteuren Sicherheitsmaßnahmen erarbeitet und gemeinsam umgesetzt.