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Arbeit am Rad- und Fußverkehrskonzept geht weiter

Mitte November traf sich der begleitende Arbeitskreis zur Erstellung des Rad- und Fußverkehrskonzepts für die Stadt Wetzlar zu einer weiteren Sitzung.

Dem Arbeitskreis gehören Vertreter der in Wetzlar für den Straßenverkehr und die Stadtentwicklung zuständigen Behörden (Straßenverkehrsbehörde, Tiefbauamt, Polizei, Amt für Stadtentwicklung, Tourist-Info, Lokale Nahverkehrsorganisation), der Radfahrerverbände ADFC und VCD, der Fraktionen im Wetzlarer Stadtparlament und des Wetzlarer Jugendforums an.

Der Arbeitskreis begleitet die Erstellung des Rad- und Fußverkehrskonzeptes und ist Bestandteil des Beteiligungsverfahrens. In der Sitzung wurden die Ergebnisse und Hinweise aus dem Bürgerworkshop und den Radspaziergängen vom September erörtert und erste Lösungsansätze und Handlungsempfehlungen für die künftige Gestaltung des Rad- und Fußverkehrs in der Stadt Wetzlar zur Diskussion gestellt.

Das mit der Konzepterstellung beauftragte Büro IKS Mobilitätsplanung aus Kassel kann nun auf Basis der vorliegenden Informationen und Hinweise weiter an Handlungsempfehlungen zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs arbeiten.

Für Februar 2019 ist ein weiterer Bürgerworkshop vorgesehen, in dem dann die Lösungsvorschläge und Ergebnisse den interessierten Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt werden sollen.


Nachdem die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Wetzlar den Beschluss gefasst hatte, für Wetzlar ein Rad- und Fußverkehrskonzept erstellen zu lassen, konnte im Juni 2018 der Auftrag hierzu erteilt werden. Beauftragt wurde nach Durchführung einer öffentlichen Ausschreibung das IKS-Ingenieurbüro für Stadt- und Mobilitätsplanung aus Kassel. Die Konzepterstellung wird vom Bundesumweltministerium zu 70 % mit Fördermitteln aus der nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. Projektstart ist der 01. Juli 2018; für die Erstellung der Studie ist ein Jahr vorgesehen. 

Gegenstand der Betrachtung sollen insbesondere Verbesserungen für den Alltagsradverkehr sein, die Suche nach alternativen Radwegeführungen und nach Lückenschlüssen im Netz, die Betrachtung der Radverkehrsbeschilderung, die Optimierung von Radabstellanlagen, die Verknüpfung der Radnutzung mit anderen Verkehrsträgern, die Verbesserung der Radverkehrsführung an den wichtigen innerstädtischen Knotenpunkten und die Identifizierung von Verbesserungspotentialen bei innerstädtischen Fußwegeverbindungen. Im Ergebnis sollen konkrete Handlungsschritte für eine Erhöhung des Radverkehrsanteils in der Stadt Wetzlar und für die Steigerung der Qualität der fußläufigen Verbindungen im Stadtgebiet benannt werden, damit im Anschluss eine zielgerichtete Umsetzung von Maßnahmen erfolgen kann. 

In die Konzepterstellung werden die interessierten Bürger mit einer intensiven Beteiligung einbezogen. Neben Workshops und Radwege-Befahrungen wird es auch eine Internet-Beteiligung geben, so dass die fahrradfahrende Bevölkerung ihre Vorschläge und Hinweise in die Konzepterstellung einbringen kann.

Logos Umweltministerium

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.