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Rad- und Fußverkehrskonzept im November 2019 beschlossen

Nachdem die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Wetzlar den Beschluss gefasst hatte, für Wetzlar ein Rad- und Fußverkehrskonzept erstellen zu lassen, konnte im Juni 2018 der Auftrag hierzu erteilt werden. Beauftragt wurde nach Durchführung einer öffentlichen Ausschreibung das IKS-Ingenieurbüro für Stadt- und Mobilitätsplanung aus Kassel. Die Konzepterstellung wurde vom Bundesumweltministerium zu 70 % mit Fördermitteln aus der nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.

Projektstart war der 1. Juli 2018; für die Erstellung der Studie wurde ein Jahr vorgesehen. Die Konzepterstellung wurde mit einer intensiven Bürgerbeteiligung und einer offensiven Öffentlichkeitsarbeit begleitet. Pünktlich zum 30.06.2019 lag der Schlussbericht des Konzepts vor. Danach wurde es noch ausführlich in den Ortsbeiräten und den Parlamentsausschüssen beraten. Das Rad- und Fußverkehrskonzept für die Stadt Wetzlar wurde im November 2019 von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen. Das Konzept ist unter dem folgenden Link einzusehen.

Inhalt des Konzeptes

Das Rad- und Fußverkehrskonzept definiert insbesondere das Zielnetz für den Radverkehr, also ein Radwegenetz mit Haupt- und Nebenrouten mit geeigneten Führungsformen, das künftig in der Stadt Wetzlar vorhanden sein soll. Außerdem werden im Konzept die Ziele der künftigen Radverkehrsentwicklung in Wetzlar benannt. Das Konzept enthält Aussagen zu Radabstellanlagen, zur Wegweisung, zur Fahrradmitnahme im ÖPNV und zu einer Strategie zur Verstetigung der Radverkehrsförderung. Zum Fußverkehr enthält es Aussagen zur gewünschten Beschaffenheit von Gehwegen an Hauptstraßen und benennt zahlreiche Stellen, an denen Verbesserungen sinnvoll sind. Im Konzept ist ein umfangreicher Maßnahmenkatalog mit Verbesserungsvorschlägen zur Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur enthalten.

Nachfolgend finden Sie verschiedene Dokumente zum Prozess der Konzepterstellung.

Logos Umweltministerium

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.