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Vor dem Hintergrund der Herausforderung Klimawandel wurden auf nahezu allen politischen Ebenen Ziele beschlossen.

Auf der Pariser Klimaschutzkonferenz (COP21) im Dezember 2015 haben sich 195 Länder erstmals auf ein allgemeines, rechtsverbindliches weltweites Klimaschutzabkommen geeinigt. Durch rasche Emissionsminderungen soll der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf deutlich unter 2°C gegenüber vorindustriellen Werten begrenzt werden. Zudem wird sogar angestrebt, die Erwärmung auf 1,5°C zu begrenzen, um negative Auswirkungen zu mindern. Die vorgelegten nationalen Klimaschutzpläne sind bislang jedoch nicht ausreichend, um diese Ziele zu erreichen. Von 1880 bis 2012 stiegen die durchschnittlichen kontinentalen und ozeanischen Oberflächentemperaturen bereits um 0,85°C (laut IPCC).

Die Bundesregierung hat in ihrem Energiekonzept vom September 2010 beschlossen, die Treibhausgasemissionen in Deutschland bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent, bis zum Jahr 2030 um 55 Prozent, bis zum Jahr 2040 um 70 Prozent und bis zum Jahr 2050 um 80 bis 95 Prozent unter das Niveau von 1990 zu senken. Mit dem Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 hat die Bundesregierung im Dezember 2014 weitere Maßnahmen beschlossen, damit Deutschland seine Ziele für das Jahr 2020 erreichen kann.

Das Land Hessen hat kürzlich den Integrierten Klimaschutzplan Hessen 2025 fertiggestellt. Darin werden die klimapolitischen Ziele der Landesregierung benannt, sowie Maßnahmen für die verschiedenen Sektoren beschrieben, mit denen diese Ziele erreicht werden sollen.

Integrierter Klimaschutzplan Hessen 2025

Besonders wichtig für die Erreichung der Klimaschutzziele sind die Kommunen und deren Einwohner. Die Stadt Wetzlar hat mit der Erstellung des Energie- und Klimaschutzkonzeptes eine Grundlage geschaffen, auf deren Basis sich die Kommune dem Thema widmen kann. Unterstützt wird die Umsetzung durch die Schaffung einer Stelle im Klimaschutzmanagement.

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