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In der Kita Münchholzhausen kommen Kinder im Alter von zwei Jahren bis zum Schuleintritt zusammen. Wir fördern die Kinder nach einer ganzheitlichen Konzeption gemäß des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplanes.

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag von 7 bis 17 Uhr – individuelle Buchungszeiten sind möglich!

Schließzeiten

Die Kita Münchholzhausen kann während der hessischen Schulferien bis zu vier Wochen über das Jahr verteilt geschlossen sein. Berufstätige Eltern haben die Möglichkeit, ihr Kind/ihre Kinder nach Absprache mit der Kita-Leitung während dieser Schließungszeit in einer anderen städtischen Kita unterzubringen.

„Erkläre mir und ich werde vergessen,
zeig mir und ich erinnere mich,
lass es mich tun und ich werde verstehen“

(Konfuzianisches Sprichwort)

Die Kindertagesstätte im Stadtteil Münchholzhausen.

Steckbrief der Einrichtung

Nach zwölfmonatiger Bauzeit wurde die sanierte und erweiterte Kindertagesstätte, die im Stadtteil Münchholzhausen am östlichen Rand des Stoppelbergs liegt, im September 2020 offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Die nahe gelegene Autobahn A45 mit ihrer hohen Brücke dominiert das Erscheinungsbild des Ortes. Durch den direkten Autobahnanschluss liegt Münchholzhausen sehr verkehrsgünstig. In unmittelbarer Nähe zu der Kita befinden sich der Sportplatz, die Turnhalle und die ,,Sayn-Wittgenstein Grundschule".

In unserem Haus können zurzeit bis zu 125 Kinder (abhängig von den jeweiligen Kifög-Faktoren) in bis zu fünf Gruppen aufgenommen werden. Die Kinder werden in festen Stammgruppen (zwei Altersgemischte- für Kinder ab zwei Jahren und drei Kindergartengruppen für Kinder ab drei Jahren) betreut.

Pädagogische Grundlagen

Alle Punkte aus unserer Konzeption beruhen auf der Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen und orientiert sich darüber hinaus auf dem Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan. Als Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe haben wir eine familienergänzenden Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrag. Dementsprechend verstehen wir uns zur Familie als oftmals erste organisierte Bildungseinrichtung, in der Bildung als sozialer Prozess verstanden wird, an dem sich Kinder und Erwachsene aktiv beteiligen. Nur im sozialen Dialog und im ko-konstruktiven Prozess kann Bildung stattfinden. Da Sie als Eltern die erste Bezugsperson und „Spezialisten“ für Ihr Kind sind, ist uns eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit wichtig. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit ist es unser Ziel eine Erziehungspartnerschaft anzustreben in der wir gemeinsam zum Wohl der Kinder kooperieren.

Ziele unserer täglichen Arbeit

Der bestimmende Gesichtspunkt bei unserem pädagogischen Ansatz ist das Leben in seiner ganzen Vielfalt. Dabei ist die Zielsetzung ein gelingendes Leben, bezogen auf die aktuelle und individuelle Lage jedes Kindes. Das Phänomen Leben wird aber nicht ausschließlich in kleinen zerstückelten Situationen gesehen, sondern in seinem gesamten zeitlichen Verlauf. Der Lebensbegriff bezieht sich auf das methodisch-didaktische Vorgehen innerhalb der Rahmenplanung. Nicht einseitige Instruktionen oder Belehrungen stehen an erster Stelle, vielmehr wird das er-lebende Verfahren favorisiert. Besonders wir als Fachkräfte haben dabei eine sehr entscheidende Rolle. Wir behalten jedes einzelne Kind im Auge und beziehen die pädagogische Arbeit hierauf. Dabei sind wir einerseits aufmerksame Beobachter, aber auch proaktiv in der Gestaltung von Bildungsangeboten mit Kindern.

Folgende Aussagen beschreiben unsere pädagogische Arbeit und bieten eine Orientierung:

• Das Kind ganzheitlich sehen. Damit ist die Sicht auf alle Bildungsbereiche des Kindes gemeint.

• Für unsere pädagogische Arbeit ist es wichtig die Lebensbedingungen der Kinder und Familien zu kennen.

• Material, Spiele und andere Medien mit in die Arbeit einbeziehen.

• Nicht nur Personen und Inhalte haben Einfluss auf das Kind und deren Bildung, sondern auch die Umgebung wie z.B. die Gruppenräume.

• Die Planung in einer Kindertagesstätte darf nicht zu exakt sein. Die Gefahr, dass der Tag zu sehr verplant ist, ist genauso groß wie die Gefahr der Planungslosigkeit. Daher machen wir unsere „Planung“ von den Anlässen, Zielen und Gegebenheiten abhängig. 

• In mehrfacher Hinsicht ist es unsere Aufgabe mit anderen Institutionen oder Personen zusammenzuarbeiten. Die Kooperation und Vernetzung ist dabei eine von uns zu bewältigende Aufgabe.

• Die Gegenwart, aber auch die Zukunft sehen.

Räumlichkeiten

Räume bilden den Rahmen zur Gestaltung frühkindlicher Bildungsprozesse. Dabei sind wir uns bewusst, welche Auswirkungen die Raumqualität auf das kindliche Verhalten hat. In unserer Einrichtung gibt es in allen Gruppenräumen klar definierte Aktivitätsbereiche, die beispielsweise durch Raumteiler oder andere visuelle Elemente getrennt sind. So möchten wir die Explorationsfreude der Kinder steigern und entwicklungsfördernde Aktivitäten ermöglichen. Ziel ist es, ein weniger ablenkbares und weniger konkurrenzbetontes Spielverhalten zu erreichen. Dabei ist eine altersgerechte Ausstattung von besonderer Bedeutung, insbesondere unter Berücksichtigung aller sicherheitsrelevanten Aspekte. Auch die Anzahl an Materialien in den Gruppenräumen ist an das Alter der Kinder angepasst, in der Anzahl begrenzt und übersichtlich angeordnet.

Bildungs- und Erziehungspartnerschaft

Kinder, die unsere Kindertagesstätte besuchen, leben in zwei verschiedenen Lebensfelder: der Familie und der Kita. Die gemeinsame Zusammenarbeit zwischen Ihnen als Eltern und uns als pädagogischen Fachkräften stellt die Verbindung zwischen beiden Lebenswelten dar. Sie prägen die Entwicklung Ihres Kindes in einem hohen Maß und vermitteln Kompetenzen, Einstellungen und Werte. Daher ist uns eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit wichtig und fester Bestandteil der pädagogischen Arbeit. Wir bewerten unser Fachwissen nicht höher als das Wissen, was Sie über Ihr Kind haben. Sie sind Experten für Ihr Kind. Wir als pädagogische Fachkräfte sind Experten für Entwicklungswege und mögliche Stolpersteine. Dabei möchten wir zudem die Sicht des Kindes miteinbeziehen, denn nur so wird das Bild umfassend. An vereinbarten Terminen (Entwicklungs- oder auch Anlassgespräche) oder bei kurzen Tür- und Angelgesprächen können wir uns über aktuelle Ereignisse in der Kita oder zu Hause oder das Verhalten des Kindes austauschen. Weitere Anlässe zur Gestaltung der Zusammenarbeit sind:

  • Angebote vor der Aufnahme des Kindes
  • Angebote unter Beteiligung von Eltern und pädagogischen Fachkräften (z.B. Elternabende).
  • Angebote ohne direkte persönliche Absprachen (z.B. unsere „sprechende Wand“ mit allen Informationen Rund um die Kita wie beispielsweise Terminänderungen oder Themen, die im Augenblick aktuell sind).

Öffentlichkeitsarbeit und Kooperation mit anderen Institutionen

Wir möchten nicht „nur“ das Elternhaus und die Schule in unsere Arbeit einbeziehen, sondern möchten uns auch im Stadtteil mit seinen verschiedenen Instanzen vernetzen. Dabei wollen wir auch das Leben um die Kindertagesstätte herum mit einbeziehen, wo immer es uns möglich ist: Institutionen (z.B. die freiwillige Feuerwehr Münchholzhausen), Vereine (z.B. der Obst- und Gartenbauverein Münchholzhausen oder der Förderverein der Kita Münchholzhausen e.V.), Geschäfte oder Ärzte. Unser Ziel ist es, unsere pädagogische Arbeit mit dem gesellschaftlichen Leben im Ortsteil zu verbinden. Die Erzieher der Einrichtung sind keine Gemeinwesenarbeiter, haben aber das Bewusstsein, in diesem Stadtteil zu arbeiten und damit ein wesentlicher Teil des Ganzen zu sein.