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Hier finden Sie ausführliche Informationen zu den Themen "Frühe Hilfen" und "Kinderschutz" in der Stadt Wetzlar.
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Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankpflegerin

Während der Schwangerschaft oder nach der Geburt eines Kindes sind Familien mit einer völlig neuen Situation konfrontiert, die es zu meistern gilt.

Nicht selten fühlen sich Eltern in dieser neuen Lebensphase erschöpft oder auch belastet. Zusätzlich müssen neben dem Neugeborenen eventuell ein oder auch mehrere Geschwisterkinder versorgt werden und der normale Alltag ist nebenbei auch noch zu bewältigen.

Unterstützung in dieser Zeit bieten vielfältige Projekte im Bereich der Frühen Hilfen. Frühe Hilfen setzen an den Ressourcen der Familien und Lebensgemeinschaften an, stärken ihr Selbstpotential und haben immer das Ziel, die Unterstützung für Mütter und Väter zu verbessern und auszuweiten. Sie ermöglichen durch die Arbeit in den Familien die frühzeitige Wahrnehmung von Risikofaktoren in der Entwicklung des Kindes und wirken präventiv.

Der Aus- und Aufbau von Netzwerken Früher Hilfen in Hessen ist ein wichtiger Schwerpunkt der hessischen Familienpolitik mit dem Ziel, Eltern insbesondere während der Schwangerschaft und in den ersten drei Lebensjahren des Kindes zu begleiten und zu unterstützen. Dazu gehört auch der Einsatz von Familienhebammen. Dabei handelt es sich um eine staatlich examinierte Hebamme mit einer Zusatzqualifikation oder um eine Familien-Gesundheits- und Kinderkrankpflegerin. Sie gehen bis zu einem Jahr nach der Geburt des Kindes in die Familien, unterstützen bei der gesundheitlichen Versorgung und leisten dort psychosoziale Unterstützung. Unter anderem geben Familienhebammen Informationen und Anleitung zur Pflege, Ernährung, Entwicklung und Förderung des Kindes. Die Familienhebammen vermitteln bei Bedarf weitere Hilfen. Sie sind damit wichtige Lotsinnen durch die zahlreichen Angebote Früher Hilfen.

Der Einsatz einer Familienhebamme oder einer Familien-Gesundheits- und Kinderkrankpflegerin kann über die Abteilung Frühe Hilfen/Kinderschutz angefragt werden und im Bedarfsfall zeitnah erfolgen.

Rechtliche Grundlagen: Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG), Bundeskinderschutzgesetz

Kontakt

Frau
Stefanie Höchst
Jugendamt
Ernst-Leitz-Straße 30
35578 Wetzlar
Telefon: 06441 99-5180
Telefax: 06441 99-5104
E-Mail: stefanie.hoechstWetzlarde
Raum: 057

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Umsetzung nach dem Hessischen Kindergesundheitsschutzgesetz

Seit dem 1. Januar 2008 sind alle Eltern in Hessen verpflichtet, ihre Kinder in vorgegebenen Rhythmen zu den Vorsorgeuntersuchungen zu bringen. Dabei handelt es sich um die von den Krankenkassen finanzierten Vorsorgeuntersuchungen (U1 bis U9).

Informationen hierzu erhalten die Eltern bereits zur Geburt in den Krankenhäusern. Diese Untersuchungen dienen der gesundheitlichen Entwicklung der Kinder und helfen, eventuell auftretende Krankheiten rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Rechtliche Grundlage: Kindergesundheitsschutzgesetz

Kontakt

Frau Angelika Kästingschäfer
Jugendamt
Frühe Hilfen | Kinderschutz
Kinderschutzfachkraft nach dem hessischen Kindergesundheitsschutzgesetz
Ernst-Leitz-Straße 30
35578 Wetzlar

Telefon: 06441 99-5136
Telefax: 06441 99-5104
E-Mail: angelika.kaestingschaeferwetzlarde
Raum: 059

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Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz

Unter Kinder- und Jugendschutz wird eine Vielzahl von Regelungen und Maßnahmen verstanden, die dazu beitragen, Kinder und Jugendliche vor Gefahren für ihr Wohl zu schützen.

Junge Menschen haben Anspruch auf eine gesunde geistige, körperliche und psychische Entwicklung sowie auf Schutz vor körperlicher und seelischer Vernachlässigung, Misshandlung und vor sexuellem Missbrauch.

Mögliche Gefährdungen sind in den unterschiedlichen Lebensbereichen vorhanden, wie z. B. durch Alkohol-, Tabak- und Drogenkonsum, darüber hinaus auch durch den Missbrauch von Medikamenten, durch Essstörungen, andere Suchtmittel und Jugendkulturen.

Kinder und Jugendliche, die von Gewalt in jeglicher Form bedroht oder betroffen sind, gilt es zu schützen. Dazu gehören auch Gefährdungen aus dem Bereich der Medien, u. a. durch Internet, Computer und Musik.

Rechtliche Grundlagen: SGB VIII – Kinder- und Jugendhilfegesetz, Jugendschutzgesetz (JuSchG), Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV), Jugendarbeitsschutzgesetz

Wir befassen uns mit solchen Bereichen, von denen Gefährdungen für Kinder und Jugendliche ausgehen. Dabei nehmen wir die Bandbreite aktueller Lern- und Lebensbedingungen der Kinder und Jugendlichen in den Blick:

  • Gewalt gegen Kinder und Jugendliche
    - Stundenplan "Kinder sind unschlagbar"

  • Legale und illegale Suchtmittel
    - Jugendliche und Alkohol  
    - Kinder stark machen

  • Freizeit- und Konsumwelten
    - Konsumerziehung
    - Taschengeld

  • Multimediale Arbeits- und Freizeitwelten
    - Flimmerkisten im Kinderalltag

  • Sekten, Okkultismus, Religiosität und Sinnsuche
    - Sekten und Psychogruppen

  • Rechtsgrundlagen des Jugendschutzes
    - Tabelle Jugendschutzgesetz (JuSchG)
    - Ferienjobs (Arbeitsblatt)
    - Gesetzlicher Jugendschutz
    - Elterninformation
    - Kinderrechte, UN-Kinderrechtskonvention

Wir beobachten aktuelle Trends und Entwicklungen, informieren über deren Hintergründe und Zusammenhänge sowie über Konzepte präventiver Arbeit. Dabei kooperieren wir mit allen örtlichen Institutionen und Vereinen, die mit vergleichbaren Fragestellungen befasst sind.

Kontakt

Frau Astrid Englert-Stiller
Jugendamt
Frühe Hilfen | Kinderschutz
Kinderschutzfachkraft
Ernst-Leitz-Straße 30
35578 Wetzlar

Telefon: 06441 99-5163
Telefax: 06441 99-5104
E-Mail: astrid.englert-stillerwetzlarde
E-Mail: jugendschutzwetzlarde
Raum: 059

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Elternbildung

Im Alltag mit Kindern begegnen Eltern regelmäßig neuen Fragen – und manchmal auch den eigenen Grenzen. Kein Wunder, dass Kindererziehung in vielen Situationen schwierig ist. In manchen Krisen und Situationen benötigen Eltern ganz konkrete, zuverlässige Hilfe, wenn sie bei der Erziehung nicht mehr weiter wissen. Jugendhilfe, Kinder- und Familienzentren und auch die Ehe- und Familienberatungsstellen helfen gerne und individuell.

Die Stadt Wetzlar möchte Eltern mit dem Elterntag, Elternkursen und Workshops unterstützen.


Kontakt

Frau Astrid Englert-Stiller
Jugendamt
Frühe Hilfen | Kinderschutz
Kinderschutzfachkraft
Ernst-Leitz-Straße 30
35578 Wetzlar

Telefon: 06441 99-5163
Telefax: 06441 99-5104
E-Mail: astrid.englert-stillerwetzlarde
E-Mail: jugendschutz@wetzlar.de
Raum: 059

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Kinderschutzfachkraft/insoweit erfahrene Fachkraft

Aufgabe der Kinderschutzfachkraft ist es, bei der Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung (Gefährdungseinschätzung) zu beraten und die Beratung verlässlich zu gestalten. Dazu definiert § 8a wichtige Interventionspunkte im Prozess und sieht bestimmte Verfahrensschritte zur Wahrnehmung des Schutzauftrages verpflichtend für freie Träger der Jugendhilfe vor.

Mit der Einführung des Bundeskinderschutzgesetzes haben neben den Fachkräften und Trägern der freien Jugendhilfe nun auch Systeme außerhalb der Jugendhilfe Anspruch auf pseudonymisierte Beratung im Prozess der Gefährdungseinschätzung.

Ansprechpartner für die Beratung und Schulung von Einrichtungen, Diensten, Berufsgruppen etc. sind Frau Kästingschäfer für die Altersgruppe von Geburt bis zum Schuleintritt (0 bis 6 Jahre, z. B. Kindertagesstätten) und Frau Englert-Stiller für die Altersgruppe ab Schuleintritt bis zur Volljährigkeit (6 bis 18 Jahre, z. B. Schulen).

Rechtliche Grundlagen: § 8a Abs. 4 SGB VIII und die Erweiterung in § 4 KKG und § 8b Abs. 1 SGB VIII

Kontakt

Frau Astrid Englert-Stiller
Jugendamt
Frühe Hilfen | Kinderschutz
Kinderschutzfachkraft
Ernst-Leitz-Straße 30
35578 Wetzlar

Telefon: 06441 99-5163
Telefax: 06441 99-5104
E-Mail: astrid.englert-stillerwetzlarde
E-Mail: jugendschutzwetzlarde
Raum: 059

Frau Angelika Kästingschäfer
Jugendamt
Frühe Hilfen | Kinderschutz
Kinderschutzfachkraft nach dem hessischen Kindergesundheitsschutzgesetz
Ernst-Leitz-Straße 30
35578 Wetzlar>
Telefon: 06441 99-5136
Telefax: 06441 99-5104
E-Mail: angelika.kaestingschaeferwetzlarde
Raum: 059