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Das Logo zum Aktionstag Equal Pay Day

Der Equal Pay Day weist symbolisch auf den noch immer bestehenden geschlechtsspezifischen Entgeltunterschied hin, der aktuell in Deutschland im Durchschnitt etwa 22 Prozent (unbereinigte Lohnlücke) beziehungsweise etwa 7 Prozent (bereinigte Lohnlücke) beträgt.
(Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)

In Bezug auf die unbereinigte Lohnlücke ergibt sich somit ein Zeitraum von 79 Tagen, den Frauen über das Jahresende hinaus arbeiten müssen, um auf das vergleichbare durchschnittliche Vorjahresgehalt ihrer männlichen Kollegen zu kommen (22 Prozent von 365 Tagen = 79 Tage).

Der Equal Pay Day wurde 2008 auf Initiative des BPW Germany (Business and Professional Women Germany) erstmals in Deutschland durchgeführt. Inzwischen findet der Equal Pay Day in etwa 23 europäischen Ländern statt. Der Equal Pay Day findet jährlich am 18. März statt – mit Ausnahme von Schaltjahren (19. März).


Seit dem 6. Januar 2018 gilt nach dem Entgelttransparenzgesetz ein individueller Auskunftsanspruch über die Kriterien und Verfahren der Entgeltfindung und über die Höhe der Gehälter. Den Auskunftsanspruch haben Beschäftigte in Unternehmen mit mehr als 200 Mitarbeitern. 

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat Informationsmaterialien für Beschäftigte veröffentlicht und bietet auf Musterformulare zum Download an.