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Aufgrund der aktuell niedrigen Temperaturen und sich damit abzeichnender
möglicher Leerungsprobleme weist die Stadtreinigung Wetzlar auf die richtige
Handhabung der Biotonne im Herbst und Winter hin.

Vor allem feuchte Bioabfälle wie nasses Laub, Gras oder Küchenabfälle gefrieren oft so fest in der Tonne bzw. an der Tonnenwand, dass auch ein mehrmaliges Rütteln an der Schüttung des Müllfahrzeuges keine vollständige Leerung bewirken kann.

Die Stadtreinigung Hamburg hat die Problematik vor einiger Zeit auf YouTube eindrucksvoll veranschaulicht:

Festgefrorener Müll in der Tonne im Hamburger Winter © Stadtreinigung Hamburg

Dem kann vorgebeugt werden, indem feuchte Abfälle großzügig in Zeitungspapier eingewickelt werden. Ast- und Strauchschnitt in der Biotonne sorgen für Luftpolster und Abstand zu Tonnenboden und -wand. Des Weiteren sollte darauf geachtet werden, dass Abfälle nur locker in die Behälter geworfen werden, nicht gepresst. Optimal ist es, die Tonne vor der Entleerung in einem frostgeschützten Raum wie z. B. in der Garage unterzustellen. Ist dies nicht möglich und der Biomüll trotz Anwendung der genannten Tipps festgefroren, kann dieser vorsichtig mit einem Spaten oder einem Stock gelöst werden, so dass die anschließende Entleerung problemlos erfolgen sollte. Die Stadtreinigung bittet um Verständnis, dass ein nochmaliges Anfahren von nicht oder unvollständig geleerten Behältern nicht erfolgen kann. Die Maßnahmen gelten auch für die Bestückung der Restmülltonnen, da es auch dort zu den geschilderten Problemen kommen kann.

Für weitere Fragen und Anregungen stehen die Mitarbeiter/-innen der Stadtreinigung Wetzlar unter der Service-Nummer 06441 99-7070 oder per E-Mail (stadtreinigungwetzlarde) zur Verfügung.