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Das Wappen von Schladming

Partnerschaft als Fortsetzung der Freundschaft

Als Fortsetzung der Freundschaft zwischen dem Kameradschaftsbund Schladming und dem Verband der Kriegsopfer Wetzlar vereinbarten die Bürgermeister der Städte Wetzlar und Schladming, Otto Malfeld und Hans Ainhirn, am 20.04.1974 bzw. am 01.06.1974 eine Städtepartnerschaft. Die Partnerschaftspflege wird von der Deutsch-Österreichischen Gesellschaft Wetzlar e.V. unterstützt.

Schladming und Wetzlar verbinden viele regelmäßige Austauschaktivitäten, z. B. anlässlich Jubiläums- und Kulturveranstaltungen, Fahrten nach Schladming durch den VdK Wetzlar, der Deutsch-Österreichischen Gesellschaft Wetzlar und der Firma Gimmler-Reisen; Teilnahme von Schladming beim traditionellen Wetzlarer Ochsenfest mit Infostand und offiziellen Gästen; Steirerbälle in der Wetzlarer Stadthalle mit Gästen und Programmpunkten aus Schladming; Europafeste in Schladming mit Gästen und Programmpunkten aus Wetzlar.

Viele Institutionen und Vereine beider Städte „leben“ die Partnerschaft, wie zum Beispiel der Kameradschaftsbund Schladming mit dem Verband Kriegsbeschä-digter (VdK) Kreisverband Wetzlar; die Naturfreunde Schladming mit den Naturfreunden der Ortsgruppe Wetzlar; die Volksbank Schladming mit der Volksbank Wetzlar-Weilburg; die Lebenshilfe Schladming mit der Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg; der Automobilclub Wetzlar des ADAC mit dem Automobilclub Schladming (ARBÖ) etc.

Blick auf Schladming
Blick auf Schladming © Herbert Raffalt
Das Rathaus in Schladming
Das Rathaus in Schladming © Gerhard Pilz

Erste urkundliche Erwähnung 1180

Schladming liegt in der Obersteiermark im oberen Ennstal an der Einmündung des Talbach in die Enns. Die Stadt wird umrahmt im Norden vom Dachstein-gebirge und im Süden von den Niederen Tauern. Die Nachbargemeinden sind im Norden Ramsau am Dachstein, im Osten Haus, im Süden Rohrmoos-Untertal, im Westen Pichl-Preunegg.

Die erste urkundliche Erwähnung einer Siedlung an dieser Stelle geht auf das Jahr 1180 zurück. Das Stadtrecht ist erstmals 1322 dokumentiert und auf den blühenden Bergbau in den Schladminger Tauern zurückzuführen, wo bis zu 1.500 Bergknappen beschäftigt waren. Nachdem sich im Zuge der Reformations-bewegung die Bergleute an den Bauernaufständen gegen die Salzburger Obrig-keit beteiligten, wurde Schladming 1525 unter Erzherzog Ferdinand I. praktisch völlig zerstört, das Stadtrecht wurde aberkannt.

In der Folge spielte Schladming jedoch weiterhin eine tragende Rolle im Bergbau. Im Laufe des 19. Jahrhunderts musste der Bergbau nach und nach eingestellt werden. Stadtrecht erhielt der Ort wieder 1925

Der Hauptplatz in Schladming
Der Hauptplatz in Schladming © Herbert Raffalt

Schladming hat heute 3.500 Gästebetten (Hotels, Gasthäuser und Gasthöfe, Pensionen und Privatzimmer) und verzeichnet etwa 400.000 Gästenächtigungen im Jahr. Der Schwerpunkt liegt im Wintertourismus.

Den weltbekannten Wintersportort kennt man auch von unzähligen Großveranstaltungen wie der alpinen Skiweltmeisterschaft, den Special-Olympics-Weltwinterspielen und unzähligen Ski-Weltcuprennen.

Mit der Planai ist die Stadt das Herzstück des größten Skiverbundes Österreichs, der „Ski amadé“. Schladming ist schlicht weg das Erlebnis für Sport, Kultur und Natur.

Mehr Infos erhalten sie unter www.schladming.at

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