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Museen zum Anfassen gibt es bei den Blindenführungen durch die Häuser

Anfassen ausdrücklich erlaubt!

Unter diesem Motto stand die Führung für Blinde und Sehbehinderte Menschen am 23. Mai 2015 im Palais Papius. Sachkundig und anschaulich vermittelte Oda Peter (Kunsthistorikerin) den Gästen, die der Einladung der Museumsleitung und der Behindertenbeauftragten der Stadt Wetzlar gefolgt waren, die Geschichte und die handwerkliche Kunst der Exponate.

Ein tolles Angebot freuten sich die Teilnehmer. Erst durch das sprichwörtliche „begreifen“ der Möbel, mit ihren unterschiedlichen Hölzern, Schnitzereien und größenmäßigen Ausmaßen, erschließt sich Blinden und Sehbehinderten Menschen ein Bild vom Umfang und Wert der von Frau Dr. von Lemmers-Danforth zusammengetragenen Möbelsammlung.

Führungen für Blinde und stark Sehbehinderte Menschen soll es auch weiterhin geben. Bei frühzeitiger Anmeldung werden Führungen für kleinere Gruppen (3 max. 4 Blinde mit Begleitpersonen sowie Sehbehinderte) gegen Gebühr organisiert. Anmelden können sich Interessierte bei der Behindertenbeauftragten Tel.: 06441 99-5072 oder direkt bei der Museumsverwaltung Tel.: 06441 99-4131.

Ebenfalls auf Anfrage werden Führungen in „einfacher Sprache“ oder für Gehörlose angeboten.

Barrierefreie Zugänge

Das Stadt- und Industriemuseum ist nur teilweise barrierefrei. Die Dauerausstellung wie auch das für museumspädagogische Veranstaltungen genutzte Emporengeschoss sind über Aufzüge erreichbar. Die Sonderausstellungsbereich ist nur über vier Stufen, der Hanny-Pfeiffer-Saal mit Exponaten der Optikindustrie nur über eine Treppe zugänglich.

Das Lottehaus ist nicht barrierefrei und mit Rollstuhl nicht zugänglich.

Das Jerusalemhaus ist nicht barrierefrei und mit Rollstuhl nicht zugänglich.

Das Viseum ist barrierefrei. Die Ausstellungsräume sind über Aufzüge erreichbar.

Das Reichskammergerichtsmuseum ist nicht barrierefrei und mit Rollstuhl nicht zugänglich.

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