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Die Städtischen Museen Wetzlar – ein reiches stadtgeschichtliches Themenspektrum in sechs Häusern

Die Städtischen Museen Wetzlar sind ein Verbund von sechs verschiedenen, kultur-, stadt- und literaturhistorischen Häusern, finanziert von der Stadt Wetzlar und unter städtischer Regie. Die sechs Museen und ihre historischen Sammlungen spiegeln die wechselvolle und facettenreiche Geschichte der Stadt Wetzlar wider.

Dazu gehören das Stadtmuseum, das Lottehaus, das Jerusalemhaus und die seit 2012 wieder eröffnete Sammlung „Europäische Wohnkultur aus Renaissance und Barock“, die von Dr. Irmgard Freiin von Lemmers-Danforth zusammengetragen wurde. 1987 kam das Reichskammergerichtsmuseum hinzu, und 2007 wurde das Viseum, Haus der Optik und Feinmechanik, eröffnet.

Die Städtischen Museen Wetzlar sind eine zentrale kulturelle und gesellschaftliche Institution in der Region Mittelhessens und des Lahn-Dill-Kreises, jedoch auch  mit Themen von nationaler und internationaler Strahlkraft. Sie verstehen sich als lebendige, zukunftsorientierte und offene Häuser mit Sammlungen zur Vor- und Frühgeschichte, Stadt- und Regionalgeschichte sowie Literaturgeschichte um Goethes Roman „die Leiden des jungen Werthers“. Sie sind zentrale touristische Anziehungspunkt in Wetzlar.

Die Städtischen Museen Wetzlar sind Mitglied im „Hessischen Museumsverband“,  im „Deutschen Museumsbund“, im Arbeitskreis selbständiger Kulturinstitute (AsKI) sowie in der Arbeitsgemeinschaft literarischer Gedenkstätten (ALG)

Aufgaben

Im Zentrum unserer Arbeit stehen die kunst-, kultur- und literaturgeschichtlichen Sammlungen der Städtischen Museen, die es als historisches Erbe für zukünftige Generationen zu bewahren gilt. Gemäß des ICOM Code of Ethics tragen wir den klassischen Museumsaufgaben Sammeln, Bewahren, Erforschen und Vermitteln als Grundpfeilern der Museumsarbeit Rechnung. Seit 2011 werden das Profil der Sammlungen nach den Grundsätzen eines Sammlungskonzepts (download-link) geschärft und damit vorhandene Schwerpunkte vertieft sowie strategisch sinnvoll durch Neuerwerbungen erweitert. Dies greift ineinander mit der konservatorisch angemessenen Magazinierung, der sachgerechten Inventarisierung mittels der DV-gestützten spezialisierten Datenbank MuseumPlus, der konservatorisch angemessenen Betreuung. Die Erfassung und Erforschung der Bestände und die Erschließung von sammlungsrelevanten Themen sind Voraussetzung für die Bildungs- und Vermittlungsarbeit, den Bildungsauftrag der Museen als Lernort und Bildungseinrichtung für alle Altersstufen und gesellschaftliche Gruppen. Mittels Sonderausstellungen werden die eigenen Bestände in Korrespondenz zu nationalen und internationalen Leihgaben gesetzt, wodurch die überregionale Relevanz der Themen und Sammlungen vermittelt wird und Anhaltspunkte für die weitere Erforschung der Themen im Museum gegeben sind. Zu den Aufgaben zählt auch die Ausbildung angehender Museumsfachleute.

Unser Angebot für Besucherinnen und Besucher

Im Sinne des den Grundsätzen der Museumsarbeit verpflichteten dynamischen Wandels entwickeln sich die Städtischen Museen Wetzlar und ihre sechs Häuser kontinuierlich weiter, verbessern, überarbeiten und bauen ihre inhaltlichen und didaktischen Präsentationen sowie Vermittlungsangebote für die verschiedenen Zielgruppen nach dem Idealprinzip eines „Museums für Alle“ stetig aus. Der Museumsbesucher steht als Gast im Mittelpunkt unserer Dienstleistung. Dabei sind wir offen gegenüber allen Bevölkerungsgruppen und gehen mit unserem Angebot und im alltäglichen Umgang auf die unterschiedlichen Interessen ein. Mit der Erweiterung und Aktualisierung unserer Angebote beziehen wir alle Menschen ein und sprechen stets auch neue an den Themen und Sammlungen der Museen Interessierte an. Das Wissen über Themen und Sammlungen wird in lebendiger, zeitgemäßer und anregender Form vermittelt.  Wir nehmen Anregungen und Kritik unserer Besucherinnen und Besucher an. Durch partizipative Formate wird eine hohe Identifikation der örtlichen Bevölkerung mit den Wetzlarer Museen erzielt.

Netzwerke

Unsere regionale und überregionale Bekanntheit suchen wir durch Kooperationen mit Universitäten und Hochschulen, Museen, Verbänden und Institutionen sowie durch nationale und internationale Leihgaben und Leihnahmen stetig auszubauen und zu stärken. Wir arbeiten kontinuierlich an der Vernetzung mit Kultureinrichtungen der Region und überregional. Wir pflegen die Kontakte zu Sponsoren, Stiftungen und Sammlern.

Interne wie externe Kommunikation

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Städtischen Museen Wetzlar sind ein Team. Jedes Mitglied des Teams hat seine fachliche Zuständigkeit und seinen Aufgabenbereich, der von allen Kolleginnen und Kollegen geschätzt und geachtet wird.  Das reibungslose Zusammenwirken der unterschiedlichen Bereiche (Aufsicht, Technik, Wissenschaft, Verwaltung, Dokumentation, Restaurierung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Museumspädagogik) bildet gleichermaßen die Voraussetzung für die erfolgreiche Museumsorganisation nach innen wie nach außen. Transparente Kommunikation und Fairness sind Voraussetzung für einen respektvollen Umgang miteinander.

Inklusion

Ziel ist es, allen Besucherinnen und Besuchern den Zugang zu den Museen zu ermöglichen. Daher arbeiten wir kontinuierlich an der baulichen und inhaltlichen Verbesserung der Barierrefreiheit und der Vermittlungsangebote sowie der Ausstellungspräsentationen.

Das Leitbild als Orientierung

Das Leitbild dient als Orientierung für die Umsetzung und die Aufgaben des Museums. Es ist nicht unabänderlich festgeschrieben, sondern wird an die den sich stetig wandelnden Anforderungen an Museen angepasst. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen sich stets mit dem Leitbild identifizieren können. Daher ist das Leitbild in regelmäßigen Abständen von fünf Jahren zu überprüfen, zu ergänzen und zu aktualisieren.

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