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Die Wanderausstellung „Nichts war vergeblich – Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ wird am Montag, 14. Januar, um 18.00 Uhr im Neuen Rathaus Wetzlar (Galerie im 1. Obergeschoss)  eröffnet. Die Schau des „Studienkreises Deutscher Widerstand“ porträtiert auf Tafeln 18 Frauen, die dem Nationalsozialismus die Gefolgschaft verweigerten. Bei der Eröffnung sprechen Oberbürgermeister Manfred Wagner (SPD), Gudrun Schmidt (Vorstand des Studienkreises Deutscher Widerstand) und die Leiterin des Historischen Archivs der Stadt Wetzlar, Dr. Irene Jung.

Der Anteil der Menschen, die sich gegen den Terror des NS-Staats zur Wehr setzten, war gering. Unter ihnen stellten Frauen eine noch kleinere Gruppe dar. Diejenigen aber, die sich auf vielfältige Weise dem Regime widersetzten, werden in der Öffentlichkeit immer noch wenig gewürdigt. Der Widerstand von Frauen galt als meistens „privat“ oder „persönlich“, nur selten als politisch motiviert. Mit diesen Vorurteilen will die Ausstellung „Nichts war vergeblich“ aufräumen. Sie zeigt anhand von 18 Biographien den Mut von Frauen, die dem Nationalsozialismus die Gefolgschaft verweigerten. Sie verfassten und verteilten Flugblätter, sie boten Verfolgten Unterschlupf, sie klärten im Ausland über das Unrecht in Deutschland auf. Immer folgten sie ihrem Gewissen – und setzten damit ihr Leben aufs Spiel. Unter den Portraits finden sich viele unbekannte und einige bekannte Namen. Der Kampf dieser Frauen gegen den NS-Staat verdient Aufmerksamkeit – sie sind uns Beispiele für den aufrechten Gang, der auch heute nötig ist.

Details
Datum, 07:30 – 16:00 Uhr

Veranstaltungsort

Neues Rathaus
Ernst-Leitz-Straße 30
35578 Wetzlar