Sprungmarken
Suche
Suche

Diakonissen-Einweihung auf dem Altenberg 1955
© Archiv der Königsberger Diakonie

„Die Königsberger Diakonie der Barmherzigkeit“. So lautet schlicht eine Ausstellung, die von Mittwoch, 17. Juli, bis Freitag, 16. August, im Neuen Rathaus in Wetzlar (Ernst-Leitz-Straße 30) zu sehen ist.

Auf 24 Tafeln zeichnet sie Entstehung und Werden des Werkes nach, das 1850 in Königsberg in Ostpreußen begann und 1953 im Kloster Altenberg bei Oberbiel eine Fortsetzung fand.  Am Beginn stand die Gründung durch Diakonissen. Heute, so weist der Vorsitzende des Freundeskreises der Königsberger Diakonie, Dr. Christean Wagner, darauf hin, dass es früher kaum denkbar war Arbeit im Kloster sowie in den Pflegeheimen in Wetzlar, Braunfels und Hüttenberg ohne Diakonissen zu versehen. Das wohltätige und barmherzige Tun dieser Frauen solle aber nicht vergessen werden. Darum hat der Freundeskreis gemeinsam mit der Königsberger Diakonie diese Ausstellung sowie einen 40-seitigen Katalog in Auftrag gegeben, der die heutige Generation an die Anfänge und die Entwicklung erinnern soll. Dabei wird auch die Rolle von Pfarrer Theodor Fliedner und dessen aus Braunfels stammenden Frau Friederike aufgegriffen. Die Ausstellung schildert ferner das Ende des Dienstes in Königsberg, als die Diakonissen evakuiert wurden. Nach einigen Zwischenaufenthalten fanden sie 1953 in dem durch einen Brand zerstörten ehemaligen Prämonstratenserinnenkloster Altenberg eine neue Heimat. Über Jahrzehnte haben sie im Wetzlarer Krankenhaus und in der Gemeindekrankenpflege ihren Dienst getan.

Eröffnet wird die Ausstellung am Mittwoch, 17. Juli um 18:00 Uhr im Neuen Rathaus und ist vier Wochen lang während der Öffnungszeiten zu sehen. Der Eintritt ist frei. Zu der Ausstellung ist auch ein Katalog erschienen, der erstmals wissenschaftlich die Historie der Königsberger Diakonie aufarbeitet. 

Details
Datum
EintrittspreisDer Eintritt ist frei!
KategorienAusstellungen

Veranstaltungsort

Neues Rathaus
Ernst-Leitz-Straße 30
35578 Wetzlar

Veranstalter

Freundeskreis der Königsberger Diakonie