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eine Fotoausstellung der Wetzlarer Fotografin Pia Thauwald
ein Foto mit Graffiti auf Resten der Berliner Mauer
Graffiti auf den Resten der Berliner Mauer, © Pia Thauwald, Wetzlar

„Die Mauer wird noch in 100 Jahren stehen.“, sagte SED-Generalsekretär Erich Honecker noch im Januar 1989. Doch die Mauer überstand nicht einmal das Jahr 1989. Mit dem Ruf „Wir sind das Volk“ gingen unerschrockene Bürger nach massiven Wahlfälschungen im Mai auf die Straße. Die Leipziger Montagsdemos leitenden die Wende ein und die Feiern zum 40. Jahrestag der DDR verstärkten den Druck der friedlichen Revolution eines Volkes, das nun sein Recht auf (Reise)Freiheit lautstark einforderte. In der Nacht vom 09. Zum 10. November 1989 „fiel“ die Mauer. Als die erste DDR-Bürgerin den Grenzübergang passiert hatte,gab es kein Halten mehr. Zehntausende strömten nach Westberlin, wo sie herzlich empfangen wurden und die ganze Nacht feierten.

Am 9. November 2019 jährt sich dieser emotionsreiche und geschichtsträchtige Tag zum 30. Mal.

Auch heute gibt es überall auf der Welt noch Mauern, alte und neue. Die Mauern in den Köpfen werden oft nicht eingerissen sondern von Kleingeistern erneuert und ausgebaut.

Die ausgestellten Fotos sollen zum Nachdenken, Diskutieren und Reflektieren einladen. Sie zeigen Beispiele von Mauern und Grenzen weltweit.

Über die Fotografin:

Pia Thauwald, geboren 1965, lebt als Autorin und Reisefotografin in Wetzlar. Sie studierte zunächst Ökonomie und Betriebswirtschaftslehre, aber vermutlich wurde sie bereits im Elternhaus mit dem "Reise-Virus" infiziert. Sie reist, wann immer es die Zeit zulässt, durch die Welt und ist stets aufs Neue erstaunt und fasziniert, was es zu entdecken gibt.

Details
Datum, 19:00 Uhr
Eintrittspreiskostenlos
Anmeldungohne Voranmeldung
KategorienAusstellungen, Fotografie, Stadtbibliothek

Veranstaltungsort

Veranstalter

Pia Thauwald in Kooperation mit der Stadtbibliothek Wetzlar