(--) Kurz vor Ende der hessischen Sommerferien, nämlich am Montag, dem 6. August 2012 wird das Hallenbad Europa in Wetzlar nach umfangreichen Sanierungsarbeiten den Badegästen und den Schwimmvereinen wieder zur Verfügung stehen. Das gaben Bürgermeister Manfred Wagner (SPD) und Baudezernent Harald Semler (FW) bekannt. Sie betonten, man habe bei Inangriffnahme der Sanierungsarbeiten im Mai 2011 die Erwartung gehabt, die Bauarbeiten könnten bis Ende 2011 abgeschlossen werden. Der zwischenzeitlich bekanntgewordene zusätzliche Sanierungsbedarf im Dusch- und Sanitärbereich sowie beim Fliesenbelag des Schwimmerbeckens habe neben immensen zusätzlichen Aufwendungen den ursprünglichen Zeitplan außer Kraft gesetzt. Nach dem jetzt vorliegenden und abgestimmten Zeitplan könne man mit einer Fertigstellung der Arbeiten zum 1. Juni 2012 rechnen. Da das Hallenbad während der Sommerferien – bei Öffnung des Freibades – ohnehin aus organisatorischen und personalwirtschaftlichen Gründen geschlossen sei, werde man das Bad nunmehr Anfang August wieder öffnen. Bürgermeister Wagner betonte in seiner Eigenschaft als Sportdezernent, dass diese Festlegung im Einvernehmen mit den in Wetzlar tätigen Schwimmsport treibenden Vereinen erfolgt sei.
Wagner und Semler danken den Einwohnern Wetzlars, die das Hallenbad Europa nun schon längere Zeit missen müssen, für ihre Geduld und ihr Verständnis. Ganz besonders zu danken sei den Schwimmvereinen für das konstruktive Miteinander, das in den letzten Wochen und Monaten in dieser kritischen Frage zu verspüren gewesen sei und die ihr sportliches Angebot unter immensen Beeinträchtigungen aufrecht erhalten und damit insbesondere Kindern und Jugendlichen ihr qualitativ hochwertiges Angebot unterbreitet hätten.
Wagner: Freibad öffnet so früh wie möglich
Bürgermeister Wagner stellte in Aussicht, dass das Freibad Domblick, so es die Witterung zulässt, aufgrund der noch nicht gegebenen Betriebsfertigkeit des Hallenbades seine Tore bereits Anfang Mai 2012 wieder öffnen wird. Baudezernent Semler machte nochmals deutlich, dass die Bauverwaltung den Nutzern gerne frühzeitiger ein saniertes und funktionsfähiges Bad zur Verfügung gestellt hätte. Sanierungen im Bestand seien aber immer schwierig und man sei, wie in diesem Falle auch, vor Überraschungen nicht gefeit. Berücksichtigen müsse man auch, dass im Europabad rund 5,9 Millionen Euro einzusetzen seien, um ein funktionsfähiges und auf technisch aktuellem Stand befindliches Bad zu präsentieren. Trotz aller damit verbundener Beeinträchtigungen gehe Genauigkeit vor Schnelligkeit, damit die Bauarbeiten auf qualitativ hohem Niveau zum Abschluss gebracht werden, um weitere Überraschungen zu verhindern, wie sie nach den bereits vor gut fünfeinhalb Jahren durchgeführten Sanierungsmaßnahmen im Dusch- und Sanitärbereich nun auftraten.